Volkswagen: Abgasskandal kann Autobauer nicht bremsen

Unterm Strich sieht es gut aus, bei den Wolfsburgern. Die Kratzer im Lack sieht nur, wer genauer in die Zahlen schaut. Da ist ein über 20-prozentiger Umsatzrückgang bei der Marke VW. Dies sei der Ausgliederung mehrerer Importfirmen geschuldet, sagt der Konzern. Da sind die Kosten für die Bewältigung des Abgasskandals: Mit 3,2 Milliarden fast genauso hoch wie der Konzerngewinn im abgelaufenen Jahr. Aber, sagen die Volkswagenlenker, nur noch halb so hoch wie noch ein Jahr davor. Insgesamt sei 2017 das Jahr gewesen, indem VW wieder in die Offensive gegangen sei, sagt Konzernchef Matthias Müller. Und mit Offensive meint er den Fokus auf Elektromobilität. In 16 Werken will Volkswagen demnächst E-Autos bauen, so eine zentrale Botschaft auf der Bilanz-Pressekonferenz. GeVestor hat die wichtigsten Aussagen zusammengefasst.

Volkswagen: Höhere Gewinne überdecken die anhaltenden Dieselprobleme

Volkswagen: Höhere Gewinne überdecken die anhaltenden DieselproblemeDieseldebatte und Abgasskandal beschäftigen seit langem die gesamte Autobranche. Fast vergessen ist dabei, dass ausgerechnet Deutschlands größter Autobauer Volkswagen zuerst mit der Manipulation von Daten in Verbindung gebracht wurde. In… › mehr lesen

Marcus Schult
Von: Marcus Schult. Über den Autor

Finanzen sind sein Leben: Mit dem richtigen Gespür für Wirtschaft- und Finanzthemen ausgestattet liefert der ehemalige ARD-Mann das richtige Know-How.