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Blue Prism: Spezialist für Prozessautomatisierung wechselt für 1,5 Milliarden Dollar den Besitzer

Inhaltsverzeichnis
Der Markt für Robotic Process Automation (RPA) läuft heiß. Kein Wunder, eröffnet doch die Erledigung von routinemäßigen Verwaltungsaufgaben durch Roboter für Unternehmen enorme Einsparpotenziale. Vor wenigen Monaten ging der Marktführer UiPath an die Börse und erreichte zwischenzeitlich einen Börsenwert von über 40 Milliarden Dollar. Jetzt wechselt der britische RPA-Spezialist Blue Prism für umgerechnet 1,5 Milliarden Dollar den Besitzer. Käufer ist die Private-Equity-Gesellschaft Vista Equity Partners, die sich mit dem Deal an einem der drei größten Anbieter beteiligt.

Was genau steckt hinter Robotic Process Automation (RPA)

Robotic Process Automation (RPA) ist ein Ansatz zur Prozessautomatisierung, bei dem manuelle Tätigkeiten durch Softwareroboter erlernt und automatisiert ausgeführt werden. Dabei bilden Softwareroboter die Eingaben eines Anwenders auf einer bestehenden Benutzeroberfläche nach. Durch das Nachahmen von Benutzereingaben entfällt das aufwendige Programmieren einer Anwendungsschnittstelle.

Gerade bei operativen Prozessen mit sich wiederholenden Verarbeitungsschritten kann RPA seine Stärken ausspielen, wie z. B. die Automatisierung von 35% der Backoffice-Prozesse bei Telefonica. Durch den vergleichsweise niedrigen Implementierungsaufwand verbunden mit einem hohen Automatisierungspotenzial ist in der Praxis (z. B. Banken, Telekommunikation, Energieversorgung) ein hohes Interesse an RPA vorhanden.

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