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GFT-Aktie: Aktie des IT-Dienstleisters zurück auf dem Wachstumspfad

Inhaltsverzeichnis

Mit starken Zahlen konnte zuletzt der IT-Dienstleister GFT Technologies glänzen. Mittlerweile macht sich der Konzernumbau deutlich positiv bemerkbar. Heute ist das Unternehmen deutlich breiter aufgestellt als vor ein paar Jahren.

Die Anleger freut es. Mit den Ergebnisse konnte die im Jahresverlauf dreimal erhöhte Prognose erreicht werden. Zumal sich die Konzernführung auch für das laufende Geschäftsjahr optimistisch zeigt und die Investoren auf weiteres Wachstum einstellt.  

IT-Lösungen für die Banken-Branche

GFT ist ein IT-Services-Unternehmen mit dem Fokus auf die Entwicklung und Wartung kundenspezifischer Core Banking Software-Lösungen. Core Banking-Lösungen umfassen: die Aktiv-/Passiv-Steuerung, das Risiko-Management, Compliance-Software, Internet- und Mobile Banking, das Kunden-Management sowie Lösungen für das sogenannte Multi-Channel-Marketing.

Hohe Kundenbindung gepaart mit hohen wiederkehrenden Umsätzen

Aufgrund des langjährigen Track Records gilt GFT als verlässlicher IT-Partner im Finanzdienstleistungs-Sektor. Durch den Fokus auf Core Banking-Applikationen erreicht GFT eine hohe Kundenbindung. Quasi-wiederkehrende Umsätze tragen ca. 2/3 zu den Gesamt-Umsätzen bei. Zugleich stellt die Kenntnis der Software-Schnittstellen des Kunden eine hohe Markteintritts-Barriere für mögliche Wettbewerber dar.

Abhängigkeit von Großkunden reduziert – Erschließung neuer Geschäftsfelder

In den letzten Jahren versuchte GFT die Abhängigkeit von seinen beiden Großkunden (Deutsche Bank und Barclays) zu reduzieren – mit Erfolg. Lag der Umsatzanteil der beiden wichtigsten Kunden in 2015 noch bei 57%, waren es in 2021 „nur“ noch 16%. Allein im letzten Geschäftsjahr sank der Umsatzbeitrag um 5 Prozentpunkte.

Vor allem das Geschäft im Versicherungsbereich (+52%) zeigte sich zuletzt mit einer hohen Wachstumsdynamik. Aber auch der Bereich Industrie & Sonstige konnte um 27% zulegen, im Sektor Banking kletterten die Umsätze unterdessen um 23%. Dadurch steht das Unternehmen heute auf deutlich breiteren Füßen und ist nicht mehr so stark von der Investitionsbereitschaft einzelner Großkunden abhängig.  

Umsatz klettert um 27%

Unter dem Strich erhöhten sich die Umsätze im zurückliegenden Geschäftsjahr deutlich um 27% auf 566,19 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich im gleichen Zeitraum sogar um rund 53% auf 60,75 Millionen Euro. Die Gründe für den überproportionalen Ergebnisanstieg waren ein höherer Umsatzbeitrag, Fokus auf margenstarke Projekte sowie aktives Kostenmanagement. Entsprechend erhöhte sich die EBITDA-Marge von 8,9% auf 10,7%.

Am Ende erhöhte das Nettoergebnis um 201% auf 29,89 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im Vorjahr betrug das Ergebnis noch 9,94 Millionen Euro.

Firmenboss stellt weiteres Wachstum in Aussicht

Für das laufende Geschäftsjahr peilt GFT ein Umsatzplus um 20 % auf 680 Millionen Euro an. Beim Vorsteuerergebnis (EBIT) stellt der Konzern 54,5 Millionen Euro in Aussicht, was einem Anstieg um 36% entspricht.

Die Anleger haben die jüngste Geschäftsentwicklung und die erfolgreich vollzogene Umsatzdiversifikation in den letzten Quartalen honoriert. Zu Beginn des letzten Jahres konnten Anleger noch für rund 12 Euro je Aktie bei GFT einsteigen. Gestern Mittag mussten Investoren, trotz der jüngsten Konsolidierung, mit über 37 Euro deutlich mehr je Anteilsschein auf den Tisch legen.