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IVU mit gutem Start ins neue Geschäftsjahr

Inhaltsverzeichnis

Die Kursentwicklung vieler deutscher Nebenwerte im laufenden Jahr ist enttäuschend. Bei den Zahlen konnten die Unternehmen aus der 2. und 3. Börsenreihe in Deutschland dagegen mehrheitlich überzeugen.

So auch der Software-Spezialist IVU, der bei der Verkehrs- und Mobilitätswende eine tragende Rolle spielt und damit weiterhin gute Geschäfte macht. Das zeigen auch die Zahlen für das 1. Quartal des laufenden Jahres. Details dazu gleich. Zunächst ein kurzes Unternehmensportrait:

IVU: Geschichte und Geschäftsmodell im Fokus

Das 1976 gegründete und in Berlin ansässige Unternehmen IVU Traffic Technologies sorgt seit 46 Jahren und mit aktuell mehr als 700 Ingenieuren für einen effizienten und umweltfreundlichen Öffentlichen Verkehr.

Die integrierten Softwareprodukte der sogenannten IVU.suite bilden alle Prozesse von Bus- und Bahnunternehmen ab: von der Planung und Disposition über die Betriebssteuerung, das Ticketing und die Fahrgastinformation bis hin zur Abrechnung von Verkehrsverträgen.

In enger Partnerschaft mit den Kunden führt IVU anspruchsvolle IT-Projekte zum Erfolg und sorgt so für zuverlässige Mobilität in den Metropolen der Welt. Damit ist IVU für mich ein ganz wesentlicher Profiteur der Verkehrswende.

Wachstumskurs fortgesetzt

Kommen wir zu den Zahlen: IVU hat seinen Wachstumskurs im 1. Quartal des laufenden Jahres fortgesetzt. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8% auf 19,80 Mio. Euro. Das Rohergebnis stieg um 9% auf 15,52 Mio. Euro.

Zur Erläuterung: Das Rohergebnis ist in der Betriebswirtschaftslehre eine Kennzahl, bei der den Umsatzerlösen einerseits die Herstellungs- und Materialkosten und andererseits die sonstigen betrieblichen Erträge gegenübergestellt werden.

Das Betriebsergebnis lag mit rund -0,4 Mio. Euro in etwa auf dem Niveau des Vorjahres und entsprach zugleich dem für IVU typischen saisonalen Geschäftsverlauf. Der operative Cashflow (Kassenzufluss aus dem operativen Geschäft) lag bei 2,47 Mio. Euro (Vorjahr:
-2,22 Mio. Euro).

Die weiteren Perspektiven

Das Unternehmen betont, dass die IVU-Lösungen weiterhin sehr gefragt seien und dass der aktuelle Auftragsbestand für das Jahr 2022 bereits über 90% der für dieses Jahr erwarteten Umsätze abdeckt.

Für das laufende Jahr erwartet der IVU-Vorstand unverändert einen Umsatz von über 105 Mio. Euro, ein Rohergebnis von über 80 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis von über 14 Mio. Euro.

Mein Fazit: Das mittelfristige Umsatz- und Ertragspotenzial von IVU ist aus meiner Sicht groß, woraus auch weiteres Kurspotenzial für die IVU-Aktie resultiert. Auf dem aktuellen Kursniveau ist die IVU-Aktie für mich daher definitiv einen Blick wert. Die Leser meines Börsendienstes „Der Depot-Optimierer“ liegen hier bereits deutlich dreistellig im Plus.