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1&1 Aktie: Merken Sie sich dieses Unternehmen vor

1&1 Aktie: Merken Sie sich dieses Unternehmen vor
Rawpixel.com / Shutterstock.com
Inhaltsverzeichnis

Internet ist für viele Menschen fast schon eine Art Lebenselixier. Sie glauben das nicht? Dann schauen Sie doch mal die Nutzungsstatistiken wie Bildschirmzeit und Anzahl der Entsperrungen auf Ihrem Smartphone an. Keine Sorge – ich selbst war auch überrascht. Angesichts unserer ausgiebigen Nutzung von Daten sind Unternehmen wie 1&1 längst zu klassischen Versorgern geworden. In der Tat ist Internet oftmals genauso wichtig, wie auch Strom.

Da ist es nur logisch, dass wir uns die Aktie von 1&1 einmal genauer ansehen. Vorab aber einige Details zum Unternehmen an sich. 1&1 kontrolliert als Holding Unternehmen, die im Bereich Mobilfunk tätig sind. Das operative Geschäft wird von den Tochtergesellschaften Drillisch Telecom, simply Communication und MS Mobile Services betrieben. Das IT-Know-how ist in der IQ-optimize Software AG gebündelt. Das Geschäft ist in die Bereiche Telekommunikation und Softwaredienstleistungen unterteilt.

1&1 punktet mit Technologie

1&1 hat seinen Wachstumskurs in den ersten 9 Monaten fortgesetzt und den Kundenbestand, das operative Ergebnis (EBITDA) und den margenstarken Service-Umsatz gesteigert. Die Zahl der Kundenverträge erhöhte sich um 440.000 auf 15,27 Mio. Während die Breitband-Anschlüsse um 50.000 Verträge auf 4,26 Mio abnahmen, stiegen die Kundenverträge im Bereich Mobile Internet kräftig um 490.000 auf 11,01 Mio. Im Vergleich zum 3. Quartal 2020 wuchs die Anzahl der Mobile[1]Internet-Kundenverträge um 650.000.

Der Umsatz legte um 3,1% auf 2,9 Mrd € zu. Der darin enthaltene margenstarke Service-Umsatz wuchs um 3,4% auf 2,34 Mrd €. Der sonstige Umsatz, der im Wesentlichen aus der Realisierung von Hardware-Umsätzen (insbesondere mit Smartphones) resultierte, erhöhte sich um 1,9% auf 566,3 Mio €. Das Hardware-Geschäft schwankt saisonal und hängt von der Attraktivität neuer Geräte und den Modellzyklen der Hersteller ab. Das EBITDA stieg um 7,7% auf 512,6 Mio €.

Das darin enthaltene EBITDA des Bereichs 5G betrug – 24,5 Mio € und beinhaltet die Anlaufkosten im Zusammenhang mit der Planung und der Durchführung des Aufbaus des Mobilfunknetzes. Als Neueinsteiger in Deutschland wird 1&1 das europaweit erste vollständig virtualisierte Mobilfunknetz auf Basis der neuen OpenRAN-Technologie bauen – weg von herkömmlichen proprietären Netzen, hin zu einer vollständig cloudbasierten herstellerunabhängigen Netzarchitektur, die das volle Potenzial von 5G ausschöpft.

So sehen wir die Aktie

1&1 punktet zwar mit Technologie und Kundenwachstum, doch kostet das alles. Daher ist es kein Wunder, dass die Dividende nur in homöopathischen Dosen bei uns Anlegern ankommt. Das Unternehmen ist aktuell besser als die Aktie. Bleiben Sie bei 1&1 aber zumindest als Beobachter dabei.