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SNP mit erfolgreichem Jahresauftakt

Inhaltsverzeichnis

In den vergangenen Tagen sind die Aktienkurse auf breiter Front unter Druck geraten. Insbesondere bei weniger liquiden Nebenwerten gab es teils einen erheblichen Abverkauf. Ein deutscher Nebenwert, der sich in diesem Umfeld vergleichsweise robust präsentierte, ist der deutsche IT- und Software-Spezialist SNP.

Das hat meines Erachtens zwei Gründe: 1) Die Aktie war in den Monaten zuvor bereits stärker unter Druck geraten. 2) Das Unternehmen hat vor ein paar Tagen gute Zahlen für das zurückliegende Quartal veröffentlicht und den Ausblick für das laufende Jahr bestätigt.

Deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung

Schauen wir auf die Zahlen: SNP, ein Anbieter von Software zur Bewältigung komplexer digitaler Transformationsprozesse, ist sehr gut ins laufende Geschäftsjahr gestartet. Das Unternehmen konnte den Umsatz in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 24% auf 41,0 Mio. Euro steigern.

Das operative Ergebnis stieg zugleich von -2,7 auf +1,1 Mio. Euro, womit SNP im traditionell schwächeren 1. Quartal bereits eine EBIT-Marge von 2,7% erzielte. Zur Ergebnisverbesserung haben insbesondere das starke Geschäft mit eigenen Softwarelizenzen und eine hohe Auslastung im Servicegeschäft beigetragen.

SNP-Chef Michael Eberhardt kommentiert wie folgt: „Unsere Strategie ist auf langfristig profitables Wachstum ausgerichtet. Die Entwicklung im 1. Quartal 2022 zeigt, dass wir dazu an den richtigen Stellen angesetzt haben.“

Und weiter: „Mit einem erstmals wieder positiven EBIT im 1. Quartal seit dem Jahr 2016 haben wir die Grundlage für ein erfolgreiches Geschäftsjahr gelegt. Insbesondere der gestiegene Umsatz im margenstarken Software-Geschäft und im wichtigen US-amerikanischen Wachstumsmarkt stimmen uns zuversichtlich. Im Partnergeschäft zog der Auftragseingang deutlich an.“

Strategieprogramm „ELEVATE“ zeigt Wirkung

Das zu Jahresanfang vorgestellte Strategieprogramm „ELEVATE“, das die Steigerung des Umsatzes und eine erhebliche Margenausweitung zum Ziel hat, zeigt bereits Wirkung: Der Auftragseingang in den beiden strategisch wichtigen Segmenten Partner und Software ist deutlich gestiegen.

Das Partnergeschäft wuchs im 1. Quartal um satte 54% auf 16,2 Mio. Euro, was rund 37% des Auftragseingangs im Berichtsquartal entspricht – nach 10,5 Mio. Euro bzw. rund 20% im ersten Quartal 2021.

Prognosen für 2022 bestätigt

Für das Gesamtjahr 2022 erwartet das SNP-Management nach wie vor ein signifikantes Umsatzwachstum und eine sehr starke Steigerung von EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen), EBIT (operativer Gewinn) und EBIT-Marge (operative Gewinnmarge).

Damit stehen meinen Analysen zufolge die Chancen gut, dass wir auf Sicht der nächsten ein bis zwei Jahre deutlich höhere Kurse sehen werden. Sobald auch der Gesamtmarkt mitspielt, kann die Aufholjagd der SNP-Aktie starten.