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Stryker-Aktie bietet erhöhte Krisenresistenz

Stryker-Aktie bietet erhöhte Krisenresistenz
Sundry Photography / Adobe Stock
Inhaltsverzeichnis

Suchen auch Sie in diesen stürmischen Börsenzeiten vermehrt nach krisenresistenten Aktien? Der Medizinsektor ist diesbezüglich eine gute Wahl. Neben den klassischen Pharma-Krisengewinnern bieten Ihnen auch ausgewählte Medizintechnik-Aktien eine recht hohe Sicherheit. Heute möchte ich Ihnen einen Branchenwert zeigen, der sich als langfristige Anlage für konservative Investoren eignet: das US-Unternehmen Stryker.

Kurzportrait 

Der US-Medizintechnik-Konzern produziert HighTech-Implantate für die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie künstliche Knie-, Hüft- und Schultergelenke. Zudem bietet Stryker Operationstechnik, Operations-Roboter, Trauma-Systeme und Endoskopie-Systeme. Zubehör und Verbrauchsmaterial für die Versorgung von Patienten sowie Produkte für die Unfallversorgung wie Tragebahren runden das Angebot ab.

Neue Rekordzahlen nach der Corona-Delle

Stryker ist ein Musterbeispiel für Beständigkeit: Jahr für Jahr schafft es das Unternehmen, Umsatz und Gewinn zu steigern. Die Corona-Pandemie sorgte für eine kurze Unterbrechung dieser Serie. Denn in zahlreichen Kliniken mussten nicht-lebensnotwendige Operationen verschoben werden.

Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Als sich die Lage in den Kliniken normalisiert hatte, wurden die Operationen nachgeholt. Dies lässt sich wunderbar an den Zahlen ablesen: Während Stryker 2020 geringfügig weniger Umsatz als 2019 machte, profitierte das Unternehmen 2021 von den entsprechenden Nachholeffekten und legte einen deutlichen Sprung auf neue Rekordzahlen bei Umsatz und Gewinn hin.

Für das laufende Jahr sowie für 2023 erwarten Analysten eine Normalisierung und prognostizieren die Rückkehr zu den üblichen Wachstumsraten im hohen einstelligen Prozentbereich bei Umsatz und Gewinn. Wobei die Wachstumsrate beim Gewinn pro Aktie z.T. auch im zweistelligen Prozentbereich liegen dürfte.

Solide Geschäfte im zweiten Quartal

Die zuletzt vorgelegten Ergebnisse für das zweite Quartal fielen im Rahmen der Erwartungen aus. Stryker meldete einen Umsatzanstieg von +5% auf 4,49 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn pro Aktie fiel mit 2,25 US-Dollar exakt so hoch aus wie im Vorjahreszeitraum. Der starke US-Dollar belastete dabei das Auslandsgeschäft. Ohne den negativen Wechselkurseffekt wären die Wachstumsraten einige Prozentpunkte höher ausgefallen. Aber dies ist ein kurzfristiger Faktor, der sich schnell wieder drehen kann.

Hohe Krisenresistenz

Im Gegensatz zur Corona-Pandemie kann eine Rezession den Geschäften von Stryker nicht viel anhaben. Selbst wenn das Geld knapp ist, genießen Operationen oberste Priorität. Trotzdem ist die Stryker-Aktie von der allgemeinen Marktschwäche mit nach unten gezogen worden. Aktuell liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) bei 21. Dank der steigenden Gewinne wird es im nächsten Jahr auf 19 sinken. Das liegt erheblich unter dem historischen Durchschnitt von rund 25.

Für langfristig orientierte Anleger lohnt es sich daher auf jeden Fall, sich die Aktie einmal näher anzuschauen. Konservative Anleger dürften zudem die hohe Beständigkeit der Kursentwicklung zu schätzen wissen. Seit über einem Jahrzehnt geht es hier ohne größere Rücksetzer (von dem Corona-Crash im Frühjahr 2020 einmal abgesehen) aufwärts.