Börsentrends für 2022: Robotik

kuka

Robotik ist ein großer Zukunftstrend. Ich stelle Ihnen Robotik als Börsentrend für 2022 und die Folgejahre vor. (Foto: PopTika/Shutterstock)

Das Börsenjahr 2021 ist so gut wie zu Ende. Nach einigen turbulenten Wochen erleben wir in diesen Tagen erfreulicherweise einen positiven Jahresausklang mit einer kleinen Jahresendrally. Dass das Börsenjahr 2021 fast vorbei ist, bedeutet auch, dass 2022 sich mit sehr großen Schritten nähert.

Ich habe mir in den vergangenen Tagen und Wochen Gedanken über die großen Trends für 2022 und die Folgejahre gemacht und große Themen herausgearbeitet – heute der Zukunftstrend Robotik.

Das Problem des demografischen Wandels

In den Medien und auch in der politischen Diskussion dominiert ein Thema: Der Kampf gegen den Klimawandel. Das wird auch eine “Dauerbaustelle” bleiben und die Politik in den kommenden Jahren und Jahrzehnten prägen.

Zweites wichtiges Thema ist aktuell noch die COVID-19-Pandemie, die wir Mitte 2022 hoffentlich mit einer Kombination aus hoher Impfquote und wirksamen Medikamenten in den Griff bekommen.

Diese beiden Krisenherde überdecken (noch), dass es in unserer Gesellschaft weitere gigantische Aufgaben zu bewältigen gibt. Ein Punkt: Der demographische Wandel mit dem drohenden Arbeitskräftemangel. Das ist kein Problem, das nur Deutschland betrifft. Viele Industrieländer weisen ähnliche Tendenzen auf. Daher muss es auch globale Lösungen geben.

Roboter lösen Arbeitskräftemangel

Es ist eine tickende Zeitbombe! Die “Babyboomer-Generation” ist jetzt 50 bis 60 Jahre alt und geht in 5 bis 10 Jahren mehrheitlich in Rente. Dann fallen mehrere Millionen Arbeitskräfte in Deutschland aus. Der nachrückende Nachwuchs, der heute 10 bis 20 Jahre alt ist, kann diese Lücke zahlenmäßig bei weitem nicht füllen.

In der Corona-Krise ist dieses Thema zeitweise in Vergessenheit geraten, doch jetzt wird in der wirtschaftlichen Erholungsphase immer deutlicher, wie dramatisch der drohende Arbeitskräftemangel wird.

Hintergrund ist aktuell, dass Jobs, die in der Corona-Krise gewackelt haben, nicht wieder besetzt werden können, da die Arbeitnehmer in andere Branchen abgewandert sind und Neueinsteiger einen berechenbaren Job mit besserer Bezahlung suchen.

Serviceroboter helfen in der Gastronomie

Ein Beispiel: Laut Umfrage des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) klagen 80% aller befragten Gastronomiebetriebe in Deutschland über Fachkräftemangel. Schon jetzt müssen Betriebe schließen oder das Leistungsangebot drastisch reduzieren.

Ein möglicher Ausweg, der aktuell eher für Lacher in den Medien sorgt: Immer mehr Gastronomen setzen auf Service-Roboter, die zumindest die einfachen Dienste verrichten können. Noch ist das ein ungewohntes Bild, aber in zehn Jahren wird das in der Gastronomie (und nicht nur dort) Standard sein – davon bin ich fest überzeugt.

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Rolf Morrien
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands und teilt seine Expertise bereits seit rund 20 Jahren als Chefredakteur von „Morriens Depot-Brief“ (für den erfolgreichen Börsenstart), dem „Depot-Optimierer“ (Vermögensaufbau mit Value-Ansatz) und von „Rolf Morriens Power Depot“ (dynamisches Trading-Depot) sowohl mit Börseneinsteigern als auch mit ambitionierten Privatanlegern.

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