IVU: Ein Profiteur der Verkehrswende

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Das Berliner Software-Unternehmen IVU profitiert von der Verkehrswende. Das zeigen auch die jüngst vorgelegten Zahlen. (Foto: tom - Adobe Stock)

Am Montag und Dienstag dieser Woche habe ich Ihnen hier im Schlussgong mit dem Windenergie-Spezialisten PNE und der mittelständischen Beteiligungsgesellschaft MBB bereits zwei spannende Unternehmen vorgestellt, die sich im Rahmen des diesjährigen Eigenkapitalforums (EKF), der größten und wichtigsten Investoren- und Analystenveranstaltung in Deutschland, präsentiert haben.

Heute, am dritten und letzten Konferenztag, folgt mit IVU ein weiterer Kandidat für Ihre Nebenwerte-Beobachtungsliste. Das Unternehmen hat vor wenigen Tagen starke Zahlen vorgelegt, auf die ich gleich im Detail eingehe. Zuvor möchte ich Ihnen das Unternehmen kurz vorstellen.

IVU im Portrait

IVU wurde im Jahr 1976 von Absolventen der Technischen Universität Berlin gegründet und sorgt inzwischen seit 45 Jahren mit mehr als 600 Ingenieuren für einen pünktlichen und zuverlässigen Verkehr in den Metropolen der Welt.

In wachsenden Städten sind Menschen und Fahrzeuge ständig in Bewegung – eine logistische Herausforderung, die intelligente und sichere Softwaresysteme voraussetzt. Auf Basis der sogenannten IVU.suite entwickelt IVU leistungsstarke IT-Lösungen für den öffentlichen Personen- und Güterverkehr und die Transportlogistik.

Die integrierten Standardprodukte von IVU planen, optimieren und steuern den Einsatz von Bussen und Bahnen, informieren Fahrgäste in Echtzeit, erstellen Routen für die Paketzustellung und unterstützen Filialisten bei der Standortwahl. Über 500 Kunden weltweit setzen auf die Lösungen der IVU.

Gute 9-Monats-Zahlen

Blicken wir nun auf die jüngsten Zahlen: In den ersten 9 Monaten des laufenden Jahres stieg der Umsatz von IVU um 5% auf 59,30 Mio. Euro. Das Rohergebnis verbesserte sich um 2% auf 46,00 Mio. Euro.

Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 2,29 Mio. Euro unter dem durch einen Sondereffekt beeinflussten Wert aus 2020, aber über dem Wert der ersten 9 Monate 2019, der bei 1,69 Mio. Euro lag. Der operative Cashflow (Mittelzufluss aus dem operativen Geschäft) lag bei 9,27 Mio. Euro.

Der aktuelle Auftragsbestand deckt den geplanten Jahresumsatz für das laufende Jahr bereits heute vollständig ab. Der Fokus liegt daher auf der termingerechten Abarbeitung der Aufträge bis zum Jahresende.

Das IVU-Management erwartet für das laufende Jahr weiterhin einen Umatz von 100 Mio. Euro, ein Rohergebnis von rund 75 Mio. Euro und ein operatives Ergebnis (EBIT) von über 13 Mio. Euro.

Seit Jahren erfolgreich unterwegs

IVU ist nicht nur in diesem Jahr operativ gut unterwegs, sondern schon seit Jahren. Das zeigt auch ein Blick auf den beeindruckenden 10-Jahres-Chart.

Quelle: www.aktienscreener.com/rolf-morrien

Aus meiner Sicht ist die IVU-Aktie ein Investment, das Sie auf Ihrer Beobachtungsliste haben sollten. Nach einer nun schon einige Monate andauernden Seitwärtsphase könnte der nächste Trendschub nach oben schon bald bevorstehen.

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Rolf Morrien
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands und teilt seine Expertise bereits seit rund 20 Jahren als Chefredakteur von „Morriens Depot-Brief“ (für den erfolgreichen Börsenstart), dem „Depot-Optimierer“ (Vermögensaufbau mit Value-Ansatz) und von „Rolf Morriens Power Depot“ (dynamisches Trading-Depot) sowohl mit Börseneinsteigern als auch mit ambitionierten Privatanlegern.

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