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Sonova Aktie: Zugehört und aufgemerkt

Inhaltsverzeichnis

Wie? Was? Können Sie das bitte noch einmal wiederholen? Wer schlecht hört, ist zunehmend sozial isoliert. Selbst mit schlecht eingestellten Hörgeräten bleibt vom Kaffeeklatsch oft nur ein diffuses Rauschen übrig. In einer Gesellschaft, in der die Menschen immer älter und älter werden und auch mit 70 und 80 noch immer aktiv am Leben teilhaben wollen, kommt Hörgeräten eine wichtige Bedeutung zu. Sonova ist Spezialist rund um Hörhilfen.

Wir analysieren das Unternehmen für Sie und wagen einen Ausblick. Lohnt sich der Wert für Dividenden-Anleger? Finden Sie es raus! Zunächst aber das Kurzportrait: Die 1947 gegründete Sonova gehört weltweit zu den 3 größten Herstellern von Hörsystemen. Das Unternehmen bietet Hörgeräte der Marken Phonak und Unitron in allen Preisklassen sowie drahtlose Kommunikationssysteme an. Sonova ist in mehr als 90 Ländern vertreten und produziert in der Schweiz, in China, Dänemark und Irland.

Wachstum rund um Hörgeräte

Sonova hat im 1. Halbjahr eine kräftige Erholung von der Pandemie verspürt. Der Umsatz erreichte 1,6 Mrd SFr, ein Anstieg um 50%. Dies war teilweise auf die solide Markterholung sowie eine niedrige Vergleichsbasis zurückzuführen. Hohe Aussagekraft hat der Zwei-Jahres-Vergleich: Gegenüber 2019 ist der Umsatz um durchschnittlich 8,5% p.a. gestiegen. Bereinigt um Restrukturierungs- und Transaktionskosten im Zusammenhang mit der Übernahme der Sennheiser Consumer Division stieg das operative Ergebnis (EBITA) um 129,3% auf 406,4 Mio SFr.

Dank den Produkten seiner ParadisePlattform gewann der Konzern auch weitere Marktanteile. Gut liefen die Paradise-Hörgeräte im wichtigen US-Markt, wo die Auswirkungen der Corona-Pandemie kaum noch zu spüren waren. Das wichtige Geschäft mit dem Department of Veterans Affairs, das sich um die Gesundheitsversorgung von US-Armee-Veteranen und deren Familien und Hinterbliebene kümmert, entwickelte sich überraschend stark.

Etwas weniger gut lief es in einigen europäischen Märkten wie Deutschland und Österreich. Hier waren die Auswirkungen der Pandemie noch präsenter. Sonova baut das Geschäft in den USA aus und übernimmt für 310 Mio $ Alpaca Audiology, einen Betreiber von Hörakustik-Geschäften.

Hier kommt es ausnahmsweise nicht auf die Dividende an

Das 2011 gegründete Unternehmen beschäftigt 500 Mitarbeiter und betreibt 220 Standorte. Das Netzwerk von Alpaca im Nordosten, Mittleren Westen und Süden der USA ergänzt sich hervorragend mit der bestehenden geografischen Präsenz von Sonova. Die Aktie ist aussichtsreich. Die Dividendenrendite von 1,0% ist aber nicht entscheidend für ein Investment.