Indexmiete: Essentiell für die Mieterhöhung

Die Indexmiete regelt eine bestimmte Form der Mieterhöhung. Bei der Indexmiete wird im Mietvertrag vereinbart, dass sich die Miete nach der Inflationsrate bemisst. Die Indexmiete ist gesetzlich geregelt in § 557b BGB und wird in erster Linie im Wohnraummietrecht angewendet. Im Gewerbemietrecht ist dagegen die Vereinbarung einer Gleitklausel häufiger.

Beim Indexmietvertrag richtet sich die Höhe der Miete nach dem vom Statistischen Bundesamt ermittelten Verbraucherpreisindex.

Die Mieterhöhung erfolgt nicht automatisch, sondern muss gegenüber dem Mieter in Textform geltend gemacht werden. Sie wird wirksam mit Beginn des übernächsten Monats, der auf den Zugang der Mieterhöhungserklärung des Vermieters folgt.

3. April 2015

Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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