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Kaufsignale über Kaufsignale!

Inhaltsverzeichnis

Ein Gutes hatte die deutliche Korrektur der letzten Tage und Wochen auf jeden Fall: Wer mittel- oder langfristig zuschlagen will, kann sich jetzt ein Lätzchen anziehen. Überall gibt es gute Einstiegsgelegenheiten. Die Frage ist allerdings, ob wir jetzt noch etwas Geduld haben sollten. Wer zu lange wartet, verpasst vielleicht die günstigen Kurse.

S&P 500 mit Kaufsignal

Wir haben hier seit knapp 2 Jahren den ersten blauen Punkt im Tageschart. Damals kam der Punkt während des Corona-Crashes. Allerdings etwas zu früh. Wenn wir jetzt ähnliches erleben, könnten wir noch wesentlich mehr rote Kerze sehen und die Kurse fangen sich unter Umständen erst um die 3.200 Punkte.

Wir müssen insofern auf jeden Fall den RSI im Auge behalten. Das Spiel hatten wir schon öfter. Nach einem blauen Punkt als Ende der Verkaufspanik fielen die Kurse noch einmal, während der RSI ein höheres Tief bastelte. Er wenn dieses höhere Tief abgeschlossen ist, können wir das als Bestätigung nehmen für einen Einstieg.

Grundsätzlich war es in der Vergangenheit aber nie falsch bei einem blauen Punkt einzusteigen. So viel müssen wir auch einmal festhalten. Es kann jetzt schon ein guter Zeitpunkt sein, wenn vielleicht auch nicht der beste. Also kein Grund für all-in, aber eine erste Position aufbauen, ist durchaus sinnvoll.

Beim Corona-Crash hätten wir mit dem blauen Punkt als Signal den S&P 500 bei ca. 3.000 Punkten gekauft. Ein Jahr später stand der Index 800 Punkte höher. Ein Fehlsignal sieht anders aus. Dabei ist es logischerweise sinnvoll nicht mit K.O.-Produkten zu arbeiten. Wir wissen jetzt auch nicht, wie tief die Kurse noch fallen. In den meisten Fällen stehen sie aber zeitnah wieder höher als jetzt. Langfristig sowieso.

Oben ist der Chart übrigens mit durchlaufenden Kursen. Betrachten wir den S&P-Chart nur zu seinen Handelszeiten, gibt es noch keinen blauen Punkt! Insofern ist das noch nicht ganz optimal.

Rückblick zum Crash 2007/2008

Wenn wir uns den S&P 500 damals anschauen, gab es auch einen blauen Punkt und zwar Mitte Oktober 2008. Das eigentlich Tief machten die Kurse aber am 6. März 2009. Das Signal kam im Bereich um 1.000 Punkte. 3 Jahre später hatte der Index um 50 Prozent zugelegt.

Es ist insofern auf jeden Fall profitabel, wenn Sie ETFs oder ähnliches nutzten, jetzt schon eine Ladung zu investieren. Der Index ist seit Allzeithoch dennoch nur um 12 Prozent gefallen. Da kann also noch etwas mehr kommen. Wenngleich die Unterstützungen, die ich Ihnen gestern gezeigt habe, wie angekündigt funktioniert haben.

Wo gibt es noch Einstiegssignale?

Beim DAX übrigens nicht! Interessanterweise ist der S&P mit durchlaufenden Kursen der erste Index auf meiner Watchlist, der ein Ende der Verkaufspanik anzeigt. Der NASDAQ Transportation Index zeigt es inzwischen auch, während der VIX laut RSI noch gar nicht im Panikbereich liegt! Verdächtig!

Von unseren 20 Top-Aktien des Jahres gibt es in folgenden Charts jetzt blaue Punkte: Digital Turbine, Curiositystream, Global-E Online, InMode und OptimizeRx. Ich habe jeweils kleine Positionen gekauft.

Die Kryptowährungen haben wie gewohnt am meisten abgegeben. Bitcoin hat jetzt auch ein Kaufsignal gezeigt. Das gab es zuletzt auf ähnlichem Kursniveau im Sommer 2021. Danach verdoppelten sich die Kurse. Und davor gab es ein Kaufsignal Mitte März 2020, als Bitcoin unter 4.000 US-Dollar stand. Hier bin ich auf jeden Fall gespannt, wie es die nächsten Wochen weitergeht.

Ethereum, Sol und XRP sind auch mit blauen Punkten dabei. Der Rest lässt noch auf sich warten. Auch das ist interessant, wie es hier wieder die üblichen Verzögerungen gibt. BTC läuft vorne weg. ETH dicht dahinter. In dem Fall auch Solana und Ripple. Aber es dauert wohl noch ein paar Tage, bis die kleineren Coins auch wieder entsprechend drehen. Oder die sind schlauer und warten noch ein wenig. Das werden wir in ein paar Tagen genauer wissen.

Fazit:

Aktuell ist es auf jeden Fall so, dass die größte Verlustwelle erst einmal ein wenig pausiert hat. Die gestern gezeigten Unterstützungen haben gewirkt. Jetzt müssen wir sehen, ob es das war oder ob die nächste Welle nach unten starten. Morgen spricht die FED zu den Zinsen. Das wird sicherlich das Sentiment des Marktes bestimmen.