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Kippt jetzt der Markt?

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Es bröckelt vor dem Wochenende. Dass ich Minimum einen Rücksetzer erwarte, wissen Sie. Die Frage, die jetzt noch offen ist: Fallen wir direkt auf neue Tiefs oder machen wir doch noch sogar ein neues Hochs?

So unken einige Trader, schließlich wäre das der Weg des größten Schmerzes. Und den geht der Markt bekanntermaßen gerne. Der einzige Haken: Dieses Spiel könnte man unendlich fortsetzen und dann kämen wir nie in den Crashmodus.

Insofern halte ich das Risiko – sollten wir jetzt wirklich deutlich nach Süden rauschen – für gering, dass wir tatsächlich noch einmal neue Hochs machen. Nur um die Masse auszutricksen, bevor es richtig nach unten geht. Aber mal schauen, was der Markt dazu sagt.

DAX im Tageschart

Letztens hatte ich Ihnen geschrieben, dass das 38,2er Retracement gerne ein Anlaufpunkt für eine Rallye ist. Diesen Bereich haben wir diese Woche im DAX noch abgehakt und schon stehen wir 400 Punkte tiefer.

(Quelle: Tradingview.com)

13.450 Punkte. Das ist die Zone, die jetzt halten muss. Wobei „muss“ ist übertrieben. Die Welt geht nicht unter, wenn der DAX darunter notiert. Allerdings würde er dann ein neues Tief machen und den aktuellen Aufwärtstrend beenden.

Das wäre zeitgleich auch ein Signal, um auf weiter fallende Kurse zu setzen. Meine kleine Position mit dem Put-Optionsschein ist aktuell 20 Prozent im Plus und wir haben noch nicht einmal richtig angefangen.

Ich ändere an der Position jetzt aber noch nichts. Dazu behalte ich nämlich auch die USA im Auge. Der S&P 500 hat heute seine erste satte rote Tageskerze hingelegt und da muss noch wesentlich mehr kommen, damit der Markt tatsächlich kippt. Die USA stehen noch besser da.

Abgesehen von den Tech-Werten. Der NASDAQ 100 Tech Sector gab alleine heute schon 3 Prozent ab und zeigt einen ähnlichen Verlauf wie der DAX. Hier sind wir auch bereits nahe am letzten Tief.

Was macht der VIX?

Die Volatilität steigt wieder an. Wir sind aber noch etwas davon entfernt, wieder ins alte Dreieck zu laufen. Aktuell steht der VIX bei 20,8 Punkten. Er müsste auf etwa 23 klettern, um die Panikschalter umzulegen.

Fazit:

DEFCON 5. Die niedrigste Warnstufe ist aktiviert. Wir beobachten den Markt weiterhin engmaschig. Wir hoffen das Beste und erwarten das Schlimmste. Nein, ganz so dramatisch ist es noch nicht. Aber vom Timing her passt es auf jeden Fall ganz gut, wenn die Kurse jetzt noch einmal rote Kerzen zeigen.

Noch ist nämlich nicht klar, ob der Bärenmarkt schon vorbei sein kann oder die Bärenmarktrallye zu Ende ist. Geht es weiter hoch oder haben wir die höchsten Kurse der kommenden Wochen bereits gesehen? Diese Frage beantwortet und vielleicht die nächste Woche.