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Krieg gegen die Ukraine sorgt für weitere Rücksetzer – was ist zu tun?

Krieg gegen die Ukraine sorgt für weitere Rücksetzer – was ist zu tun?
Inhaltsverzeichnis

In diesen Tagen gibt es für zahlreiche Menschen größere Probleme als die Aktienbörsen. Dennoch weiß ich aus vielen Gesprächen, dass Viele von Ihnen sich mit ihren Geldanlagen weiterhin beschäftigen und auch beschäftigen müssen. Die Inflationsrate wird offensichtlich weiter steigen, da unter anderem nun auch die Energiepreise explodieren. Deshalb stehe ich Ihnen auch künftig weiterhin mit diesem Brief zur Seite. Am heutigen Montag sind die Börsen in den ersten Stunden weiter abgesackt. Der Dax verlor annähernd 5 %. Was ist zu tun?

Keine Panik

Ich habe verschiedentlich bereits darauf verwiesen, dass Angst und Panik an den Aktienbörsen in aller Regel die falschen Ratgeber sind. Die derzeitigen Kursbewegungen entspringen aus meiner Sicht der reinen Spekulation. Der Dax etwa erreichte den tiefsten Stand seit November 2020. Hintergrund dafür ist allein der Krieg gegen die Ukraine, sondern auch der darauf basierende Anstieg des Ölpreises.

Wenn die Energie knapp und teuer wird, belastet dies die produzieren Unternehmen und deren Ergebnis selbstverständlich. Wie massiv der Einbruch der wirtschaftlichen Ergebnisse wird, kann naturgemäß derzeit niemand ermitteln. Dies hängt unter anderem auch davon ab, wie lange sich die Ölpreise auf dem neuen Niveau bewegen werden und wie weit sich der Ölpreis überhaupt noch aufwärts schiebt.

Dies wiederum hängt am Verlauf des Krieges und der darauf basierenden Strategien der Politik und der Öllieferanten. Dennoch warne ich Sie davor, jetzt panisch zu reagieren und am schleichenden Ausverkauf teilzunehmen.

Unternehmen bleiben relativ stark

Relativ sind die Unternehmen, die ich empfehle, noch besonders stark. Procter & Gamble etwa ist ein Unternehmen, das zahlreiche Marken für Haushaltsartikel anbietet und weltweit vertreibt. Dazu zählen auch Geschirrspülmittel und Toilettenpapier. Dass es zu einem dauerhaften Rückgang der Verkäufe kommt, ist derzeit zumindest nicht absehbar. Selbstverständlich beobachte ich die Vorgänge bei PG (und zahlreichen ähnlichen Unternehmen) weiterhin – verweise Sie allerdings darauf, dass solche Konzerne den Markt letztlich weiterhin beherrschen.

Ähnlich schätze ich die Situation für Apple ein, wie ich vor einigen Tagen schrieb. Wie die Kurse sich kurzfristig entwickeln, kann niemand ernsthaft abschätzen. Dennoch spricht Vieles dafür, dass sich die Notierungen beizeiten wieder erholen werden.

Konkret empfehle ich Ihnen daher:

  • Bleiben Sie bei Substanzunternehmen, also den Konzernen, die ihren Markt beherrschen und nachweislich Geld verdienen können.
  • Meiden Sie nur jene Märkte, die davon leben, dass die Wachstumsphantasien weiterhin blühen.
  • Wenn Sie mit Stop-Loss-Limits arbeiten, setzen Sie diese derzeit wo möglich aus. In einer solchen Ausverkauf-Situation könnten ansonsten einige wertvolle Unternehmen unnötig verkauft werden.