Artikelserien

Online-Banking: Wie sicher ist das Web-Verfahren?

von David Gerginov

Sind Sie schon online oder zögern Sie noch? Online-Banking geht schnell und einfach. Doch wie sicher ist das Verfahren eigentlich? > Mehr

Bank & Geld

Bargeldabschaffung: Beispiele zeigen Probleme auf

von David Gerginov

Indien und Schweden liefern Beispiele für die Bargeldabschaffung. Auch in Deutschland werden erste Schritte in diese Richtung unternommen. > Mehr

Bank & Geld

Leitzins: Darlehensnehmer und Anleger als Gewinner

von Markus Müller

Das niedrige Niveau des Leitzinses bestimmt schon seit mehr als zwei Jahren über die Wirtschaftswelt. Nun gibt es erste Negativzinsangebote für den Verbraucher, wovon auch Anleger profitieren können. > Mehr

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Bank & Geld

Was ist Vollgeld? Eine Idee mit Abgründen

von Ralf Hartmann

Nach der gescheiterten Schweizer Initiative zu Vollgeld lohnt ein genauer Blick auf die verlockende Konstruktion und ihre Folgen. > Mehr

Bank & Geld

Neuer Trend: Geld abheben kostet Gebühren

von Ralf Hartmann

Dass Geld abheben Gebühren kostet, greift immer mehr um sich. Bei anhaltend niedrigen Zinsen ist es auch ein Zeichen von Ertragsschwäche. > Mehr

Bank & Geld

Kreditkarten: Seit 2018 sind Gebühren bei Zahlungen verboten

von Ralf Hartmann

Kreditkartengebühren sind 2018 weitgehend Vergangenheit. Lufthansa und Deutsche Bahn allerdings werden weiterhin Aufschläge verlangen. > Mehr

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Bank & Geld

Schweizer Bankgeheimnis ist endgültig Geschichte

von Alexander Mittermeier

Mit dem Schweizer Bankgeheimnis ist es endgültig vorbei - und die nächsten Maßnahmen warten schon. > Mehr

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Bank und Geld: Das ewige Lied der Geldschöpfung

Bank und Geld gehört ebenso zu den weltweit unumstößlichen Paarungen wie Vermögen und Steuer.rnrnDoch besonders finanzinteressierten Anlegern sollte bewusst sein, welche Wechselwirkungen zwischen den Institutionen und der Währung existieren.rn

Wie Banken Geld erschaffen

rnDas wichtigste Privileg gleich zu Beginn: Banken können Geld schöpfen, also aus dem Nichts heraus entstehen lassen.rnrnDiese Funktion ist in einer Marktwirtschaft zwar von besonderer Bedeutung, hat unkontrolliert genutzt aber auch ihre Schattenseiten.rnrnAlles beginnt mit der Mindestreserve bei der Zentralbank. Dabei handelt es sich um eine minimale Geldmenge, die von jeder Geschäftsbank bei der EZB hinterlegt werden muss, um im Krisenfall verfügbar zu sein.rnrnIn Europa ist diese Mindestreserve auf 2% des gesamten Buchgeldes festgelegt, das die Geschäftsbank ihren Kunden gutgeschrieben hat.rnrnMit anderen Worten: Lediglich 2% der gutgeschriebenen Summe muss tatsächlich vorhanden sein, alles Weitere wird auf dem Papier bzw. im Computersystem geschaffen.rnrnWenn eine Bank einem Kunden also einen Kredit über 20.000 Euro bewilligt, muss sie davon nur 400 Euro wirklich besitzen und auf ihrem Zentralbankkonto hinterlegen, der Rest entsteht erst in diesem Moment.rnrnWie jeder weiß erheben Banken Gebühren in Form von Zinsen für verliehenes Geld. In diesem Fall kann die Bank aber nicht nur Zinsen auf die vorher schon existenten 400 Euro erheben, sondern auf die gesamte Kreditsumme von 20.000 Euro.rn

Die Mindestreserve bei der EZB

rnIn einem anderen Fall wird es beim Thema Bank und Geld aber noch interessanter. Nehmen wir einmal an, die Bank verfügt für ein sehr großes Darlehen gar nicht über die entsprechende 2%-Mindestreserve bei der Zentralbank.rnrnIn diesem Fall kann sie den Kredit trotzdem an den Kunden vergeben und leiht sich die fehlende Reserve selber wiederum von der EZB.rnrnDie Geschäftsbank zahlt dann natürlich ebenfalls Zinsen dafür (den so genannten Leitzins), sorgt aber dafür, dass ihre Zinseinnahmen durch den Kunden höher ausfallen.rnrnSelbst wenn also nicht einmal die Sicherheitsreserve vorhanden ist, kann eine Bank Geld aus dem Nichts erschaffen und für dieses neu erschaffene Geld Zinsen erheben.rnrnDieses System hat zur Folge, dass es generell wesentlich mehr Buchgeld als reales Bargeld gibt. Sollte es zum theoretischen Fall kommen, dass fast alle Kunden ihr gesamtes Vermögen ausgezahlt bekommen möchten, so würde das nicht funktionieren.rn

Es gibt nicht genügend Bargeld

rnAuch wenn die Banken also suggerieren, dass jeder Kunde allzeit sein Geld abheben könnte, sind die tatsächlich sehr interessiert daran, dass möglichst alle Geschäfte nur digital im System abgewickelt werden und niemand das Bargeld sehen möchte.rnrnWie Sie sehen ist das wechselseitige System von Banken und Geld recht komplex und fußt auf einigen Grundlagen, die den logischen Intuitionen der Bürger zuwiderlaufen.rnrnHier auf GeVestor finden Sie zahlreiche Artikel und Videobeiträge zu weiteren Hintergründen und Mechanismen.

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