Artikelserien

Online-Banking: Wie sicher ist das Web-Verfahren?

von David Gerginov

Sind Sie schon online oder zögern Sie noch? Online-Banking geht schnell und einfach. Doch wie sicher ist das Verfahren eigentlich? > Mehr

Bank & Geld

Depot eröffnen: Worauf müssen Anleger achten?

von David Gerginov

Hohe Kosten schmälern die Rendite. Wer ein Depot eröffnen will, sollte daher einiges beachten und eher auf Direkt- als auf Filialbanken zurückgreifen. > Mehr

Bank & Geld

Pfändungsschutzkonto – Was bringt ein P-Konto?

von David Gerginov

Wer Probleme mit seiner Bonität hat und Rechnungen nicht mehr bezahlen kann, sollte ein Pfändungsschutzkonto einrichten. > Mehr

Geld Rollen Banknoten – wara1982 – shutterstock_258312164© wara1982 / Shutterstock.com
Bank & Geld

Kindergeldzuschlag: Der Höchstbetrag für den finanziellen Zuschuss

von David Gerginov

Der Kindergeldzuschlag ist eine zusätzliche Leistung zum Kindergeld. Der Höchstbetrag liegt bei 140 € pro Kind und Monat. > Mehr

Bank & Geld

Privatinsolvenz: Mit diesen Folgen müssen Sie rechnen

von David Gerginov

Das sind die Folgen einer Privatinsolvenz Immer öfter wählen überschuldete Haushalte die Privatinsolvenz als Weg aus den Schulden. In Deutschland ist die […] > Mehr

Bank & Geld

Gesundes Misstrauen – warum Deutschland am Bargeld hängt

von Ralf Hartmann

Dass Bargeld in Deutschland hoch im Kurs ist, hat gute Gründe. Vor allem Ältere sind misstrauischer, Jüngere eher trendbewusst und sorgloser. > Mehr

Fintech – shutterstock_615050396© Mikko Lemola / shutterstock.com
Bank & Geld

Fintech N26 – auf dem Weg zur mobilen globalen Bank

von Ralf Hartmann

Das Berliner Fintech N26 will zur ersten mobilen globalen Bank aufsteigen, sammelt Investorengeld und hat einen Wert von 2,3 Mrd. Euro. > Mehr

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Bank und Geld: Das ewige Lied der Geldschöpfung

Bank und Geld gehört ebenso zu den weltweit unumstößlichen Paarungen wie Vermögen und Steuer. Doch besonders finanzinteressierten Anlegern sollte bewusst sein, welche Wechselwirkungen zwischen den Institutionen und der Währung existieren.

Wie Banken Geld erschaffen

Das wichtigste Privileg gleich zu Beginn: Banken können Geld schöpfen, also aus dem Nichts heraus entstehen lassen. Diese Funktion ist in einer Marktwirtschaft zwar von besonderer Bedeutung, hat unkontrolliert genutzt aber auch ihre Schattenseiten. Alles beginnt mit der Mindestreserve bei der Zentralbank. Dabei handelt es sich um eine minimale Geldmenge, die von jeder Geschäftsbank bei der EZB hinterlegt werden muss, um im Krisenfall verfügbar zu sein. In Europa ist diese Mindestreserve auf 2% des gesamten Buchgeldes festgelegt, das die Geschäftsbank ihren Kunden gutgeschrieben hat. Mit anderen Worten: Lediglich 2% der gutgeschriebenen Summe muss tatsächlich vorhanden sein, alles Weitere wird auf dem Papier bzw. im Computersystem geschaffen. Wenn eine Bank einem Kunden also einen Kredit über 20.000 Euro bewilligt, muss sie davon nur 400 Euro wirklich besitzen und auf ihrem Zentralbankkonto hinterlegen, der Rest entsteht erst in diesem Moment. Wie jeder weiß erheben Banken Gebühren in Form von Zinsen für verliehenes Geld. In diesem Fall kann die Bank aber nicht nur Zinsen auf die vorher schon existenten 400 Euro erheben, sondern auf die gesamte Kreditsumme von 20.000 Euro.

Die Mindestreserve bei der EZB

In einem anderen Fall wird es beim Thema Bank und Geld aber noch interessanter. Nehmen wir einmal an, die Bank verfügt für ein sehr großes Darlehen gar nicht über die entsprechende 2%-Mindestreserve bei der Zentralbank. In diesem Fall kann sie den Kredit trotzdem an den Kunden vergeben und leiht sich die fehlende Reserve selber wiederum von der EZB. Die Geschäftsbank zahlt dann natürlich ebenfalls Zinsen dafür (den so genannten Leitzins), sorgt aber dafür, dass ihre Zinseinnahmen durch den Kunden höher ausfallen. Selbst wenn also nicht einmal die Sicherheitsreserve vorhanden ist, kann eine Bank Geld aus dem Nichts erschaffen und für dieses neu erschaffene Geld Zinsen erheben. Dieses System hat zur Folge, dass es generell wesentlich mehr Buchgeld als reales Bargeld gibt. Sollte es zum theoretischen Fall kommen, dass fast alle Kunden ihr gesamtes Vermögen ausgezahlt bekommen möchten, so würde das nicht funktionieren.

Es gibt nicht genügend Bargeld

Auch wenn die Banken also suggerieren, dass jeder Kunde allzeit sein Geld abheben könnte, sind die tatsächlich sehr interessiert daran, dass möglichst alle Geschäfte nur digital im System abgewickelt werden und niemand das Bargeld sehen möchte. Wie Sie sehen ist das wechselseitige System von Banken und Geld recht komplex und fußt auf einigen Grundlagen, die den logischen Intuitionen der Bürger zuwiderlaufen. Hier auf GeVestor finden Sie zahlreiche Artikel und Videobeiträge zu weiteren Hintergründen und Mechanismen.

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