Continental – Vom Wandel in der Autobranche ausgebremst

Das vergangene Jahr gilt in vielen Branchen als Erfolgsjahr. Doch, wo Licht ist, ist auch Schatten. Insbesondere die Automobilbranche musste große Verluste verbuchen. Und das traf auch die Zulieferer. Dazu zählt auch der Reifenhersteller Continental. Der Konzern musste im vergangenen Geschäftsjahr Abschreibungen in Milliardenhöhe verkraften. Dabei wurden die Erwartungen mehrfach nach unten geschraubt.

Der Nettoverlust betrug 1,2 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg nur marginal auf 44,5 Milliarden Euro. Der Vorstand entschied sich daraufhin für ein Effizienzprogramm. Damit sollen die jährlichen Bruttokosten um 500 Millionen Euro gesenkt werden. Bis 2023 stehen damit auch 15.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel; 5.000 davon in Deutschland. Trotz der tiefroten Zahlen sollen die Aktionäre eine Dividende erhalten. Der Vorstand schlägt 4,00 Euro je Aktie vor und liegt damit 75 Cent unter dem Vorjahr.

Ausgebremst beim Gewinn: Continental setzt jetzt auf die Antriebssparte

Ausgebremst beim Gewinn: Continental setzt jetzt auf die AntriebssparteDie Zahlen des Automobilzulieferers Continental für das Geschäftsjahr 2018 waren keine Überraschung. Auch der Dax-Konzern konnte dem schwächelnden Automobilmarkt nicht entkommen. Ganze zwei Mal musste Continental seine Ziele anpassen. Konkret,… › mehr lesen

Marcus Schult
Von: Marcus Schult. Über den Autor

Finanzen sind sein Leben: Mit dem richtigen Gespür für Wirtschaft- und Finanzthemen ausgestattet liefert der ehemalige ARD-Mann das richtige Know-How.