Continental – Vom Wandel in der Autobranche ausgebremst

Das vergangene Jahr gilt in vielen Branchen als Erfolgsjahr. Doch, wo Licht ist, ist auch Schatten. Insbesondere die Automobilbranche musste große Verluste verbuchen. Und das traf auch die Zulieferer. Dazu zählt auch der Reifenhersteller Continental. Der Konzern musste im vergangenen Geschäftsjahr Abschreibungen in Milliardenhöhe verkraften. Dabei wurden die Erwartungen mehrfach nach unten geschraubt.

Der Nettoverlust betrug 1,2 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg nur marginal auf 44,5 Milliarden Euro. Der Vorstand entschied sich daraufhin für ein Effizienzprogramm. Damit sollen die jährlichen Bruttokosten um 500 Millionen Euro gesenkt werden. Bis 2023 stehen damit auch 15.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel; 5.000 davon in Deutschland. Trotz der tiefroten Zahlen sollen die Aktionäre eine Dividende erhalten. Der Vorstand schlägt 4,00 Euro je Aktie vor und liegt damit 75 Cent unter dem Vorjahr.

Die Continental AG:

Die Continental AG: "Mobility is the heartbeat of life!"Continental, kurz „Conti“, mit Sitz in Hannover ist einer der größten Automobil-Zulieferer der Welt. Der Konzern, der seit 2008 zur Schaeffler-Gruppe gehört, beschäftigt aktuell rund 240.000 Mitarbeiter an über 400… › mehr lesen

Marcus Schult
Von: Marcus Schult. Über den Autor

Finanzen sind sein Leben: Mit dem richtigen Gespür für Wirtschaft- und Finanzthemen ausgestattet liefert der ehemalige ARD-Mann das richtige Know-How.

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