Prozesskostenhilfe: So kommt sie zum Tragen

Als Prozesskostenhilfe bezeichnet man das Recht auf einstweilige oder dauerhafte Befreiung einer Partei von den Prozesskosten, wenn diese nicht in der Lage ist, die finanziellen Aufwendungen eines Prozesses zu tragen.

Prozesskostenhilfe erhält nach der Zivilprozessordnung ZPO (§§ 114 ff.) wenn

  • der Antragsteller finanzielle bedürftig ist (geringes Einkommen, kein Vermögen)
  • die Sache Aussicht auf Erfolg hat und nicht mutwillig herbeigeführt wird
  • das Antrags-Formular mit Anlagen und Belegen vollständig beim Gericht eingereicht wird.

Die Prozesskostenhilfe ist beim zuständigen Gericht zu beantragen. Hat eine Partei Prozesskostenhilfe erhalten und verliert den Prozess, deckt die Prozesskostenhilfe jedoch lediglich ihre eigenen Kosten ab.


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2. April 2015

Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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