Unbedenklichkeitsbescheinigung: Das umfasst sie

Die Veräußerung eines Grundstücks unterliegt der Grunderwerbsteuer. Das Grundbuchamt darf deshalb einen neuen Eigentümer erst dann ins Grundbuch eintragen, wenn eine Bescheinigung des Finanzamts vorliegt, dass gegen eine Eintragung keine steuerlichen Bedenken bestehen (§ 22 Grunderwerbsteuergesetz – GrEStG).

Ausnahmen zu dieser Regelung können die obersten Finanzbehörden der Länder im Einvernehmen mit den Landesjustizverwaltungen festlegen. Aufgrund landesrechtlicher Vorschriften wird auf eine Unbedenklichkeitsbescheinigung in einigen Bundesländern beispielsweise in folgenden Fällen verzichtet:

  • Erwerb geringwertiger Grundstücke bei denen der zu versteuernde Wert 2.500 Euro nicht übersteigt.
  • Begründung der ehelichen Gütergemeinschaft.
  • Erwerb durch Verwandte in gerader Linie.

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2. April 2015

Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.

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