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Mensch und Maschine: Rekordzahlen trotz Konjunkturschwäche

Mensch und Maschine: Rekordzahlen trotz Konjunkturschwäche
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Inhaltsverzeichnis

Während der deutsche Leitindex DAX mit seinen 40 Börsen-Schwergewichten heute erneut ein neues Allzeithoch markieren konnte, entwickeln sich die meisten Nebenwerte schon seit längerer Zeit am Aktienmarkt weniger erfreulich. So konnte der DAX auf 12-Monats-Sicht um satte 22% zulegen. Beim MDAX, der 50 Werte aus der zweiten Börsenreihe beinhaltet, waren es gerade einmal +5%.

Operativ läuft es bei vielen Nebenwerten jedoch gut. Das ist auch bei dem mittelständischen Software-Spezialisten Mensch und Maschine (MuM) der Fall, der auf das beste 1. Halbjahr der Unternehmensgeschichte zurückblickt.

Das Geschäftsmodell von Mensch und Maschine

Zunächst ein paar Worte zum Unternehmen: MuM ist ein Anbieter sogenannter CAD-Lösungen. Das Unternehmen wurde 1984 von dem damals erst 30-jährigen Diplom-Informatiker Adi Drotleff gegründet. Der charismatische Firmenlenker ist noch immer als geschäftsführender Direktor tätig und führt darüber hinaus den Verwaltungsrat. Nach wie vor hält er fast 45% der Anteile.

Zur Erläuterung der beiden Geschäftssparten: CAD steht für „Computer-Aided Design“. CAM steht für „Computer-Aided Manufactoring“. Dahinter steckt das sogenannte rechnergestützte Konstruieren. Es bezeichnet die Unterstützung von konstruktiven Aufgaben mittels EDV zur Herstellung eines Produkts (beispielsweise Auto, Flugzeug, Bauwerk). Mit der speziellen Konstruktions-Software von MuM arbeiten Architekten und Anlagenbauer, aber auch Entwickler aus dem Bereich Industrie-Design.

Ein Blick auf die Rekordzahlen des 1. Halbjahres 2023

Im 1. Halbjahr 2023 konnte MuM den Umsatz um 11% auf 174,38 Mio. Euro steigern. Der Rohertrag stieg um 10% auf 88,06 Mio. Euro. Zur Erläuterung: Der Rohertrag ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, welche die Differenz zwischen Umsatzerlösen und Waren- bzw. Materialeinsatz darstellt.

Das operative Ergebnis (EBIT) kletterte um 16% auf 26,33 Mio. Euro. Der Nettogewinn stieg um 14% auf 16,14 Mio. Euro bzw. auf 0,97 Euro je Aktie. Der operative Cashflow (Kassen­zufluss aus dem operativen Geschäft) erreichte mit starken 31,59 Mio. Euro (Vorjahr: 24,51 Mio. Euro) bzw. 1,89 Euro (Vorjahr 1,46 Euro) je Aktie einen Rekordwert.

Die MuM-Manager sind für das laufende und das kommende Jahr optimistisch gestimmt. Durch das starke 1. Halbjahr sehen sie das Nettogewinn-Ziel von 1,64 bis 1,81 Euro je Aktie für 2023 klar untermauert.

Wird das Gewinnziel in diesem Jahr erreicht, sollen im kommenden Jahr 1,55 bis 1,65 Euro Dividende je Aktie ausgeschüttet werden. Damit läge die Dividendenrendite auf Basis des heutigen Kurses bei bis zu 3,1%.

Im kommenden Jahr soll der Gewinn je Aktie ebenfalls um 14 bis 20% bzw. 0,24 bis 0,34 Euro steigen. Davon sollen die MuM-Aktionäre mit einer um 0,15 bis 0,25 Euro je Aktie weiter steigenden Dividende profitieren.

Das sind gleich mehrere Gründe für steigende Kurse der MuM-Aktie. Speziell an schwachen Börsentagen lohnt sich daher für Sie ein Blick auf die MuM-Aktie, die Wachstum und Dividenden-Stärke vereint.