Axel Springer
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Axel Springer AG

Der Verlag hinter Bild, Die Welt und vielen mehr

Mit Tochter-Gesellschaften in Frankreich, Spanien, Russland und der Schweiz ist der Axel Springer Verlag eines der größten Medienhäuser Europas. Zu den bekanntesten Formaten zählte lange die inzwischen ausgegliederte TV-Zeitschrift HÖRZU. Geblieben sind so große Tageszeitungen wie die BILD, DIE WELT, etc. > Mehr...

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Axel Springer AG: Der Verlag hinter Bild, Die Welt und vielen mehr

Kurzprofil Der 1946 von Axel Springer in einer Hamburger Garage gegründete gleichnamige Verlag beschäftigt heute knapp 13.000 Mitarbeiter und erzielt regelmäßig einen Umsatz von ca. 3 Mrd. €. Heute befindet sich der Hauptsitz des Großkonzerns im Axel-Springer-Haus in Berlin. Die Gründung des HAMBURGER ABENDBLATTS, der HÖRZU und der BILD sowie die frühe Übernahme von DIE WELT brachten das Unternehmen schon früh auf die Erfolgsspur.


Der Axel Springer Verlag ist seit 1985 börsennotiert und seit 2010 im MDAX anzutreffen (WKN 550135).
Axel Springer SE
63,95 €
-1,00-1,56 %
  • ISIN: DE0005501357
  • WKN: 550135
Chart
  • 1T
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 3J
  • 5J
Kurs (Daten der Börse Stuttgart)
Letzter63,95 €
Zeitpunkt22.10.2019 21:55
Tief63,9 €
Hoch65,2 €
Eröffnung65 €
Briefkurs64,15 €
Geldkurs63,95 €
Kennzahlen
Dividenden Rendite3,28 %
KGV19,98
Performanz
Hoch 52 Wochen65,2 €
Tief 52 Wochen42,49 €
1 Jahr17,96 %
3 Jahre60,45 %
5 Jahre79,64 %
Vorstandsportrait

Dr. Mathias Döpfner: Internationales Profil auf dem Chefsessel

1963 in Bonn geboren, wuchs Döpfner in Offenbach am Main auf und studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Theaterwissenschaften in Frankfurt und Boston.

Der journalistische Startschuss fiel für den Rheinländer im Jahr 1982 bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dort war er zunächst als Musikkritiker des Feuilletons beschäftigt. Später fungierte Döpfner für die FAZ dann als Korrspondent in Brüssel und war Geschäftsführer der Tochtergesellschaft einer Konzertagentur.

Daraufhin wechselte er in den Vorstand des Verlags Gruner+Jahr und war dabei zuerst in Paris und dann in Hamburg tätig.

Auf seinem weiteren journalistischen Weg besetzte Döpfner von 1994-1996 den Posten des Chefredakteurs der Wochenzeitung Wochenpost; die nächsten beiden Jahre hatte er die gleiche Stelle bei der Hamburger Morgenpost inne.

Bereits seit 1998 ist der promovierte Journalist für den Axel Springer Verlag tätig; hier war er als erstes Chefredakteur von DIE WELT. Schon 2 Jahre später stieg er in den Vorstand auf und wurde weitere 2 Jahre darauf zum Vorstandsvorsitzenden berufen.

Heute sitzt Döpfner zusätzlich im Aufsichtsrat verschiedener großer nationaler wie internationaler Gesellschaften und lebt mit seiner Frau und seinen 3 Söhnen in Potsdam.

Äußerst aktiver Publizist

Regelmäßig äußert sich der Bonner Journalist darüber hinaus zu den verschiedensten Themen. Medien- und Gesellschaftspolitik, aber auch die Bereiche Wirtschaft und Kultur deckt er dabei immer wieder in Form von Interviews, Essays, Büchern und Filmbeiträgen ab.

Der Punkt Freiheit und Digitalisierung ist ihm hierbei besonders wichtig, was z.B. 2010 im Zusammenhang seiner Gastprofessur an der Universität Cambridge angeklungen ist.

Vielfach ausgezeichneter Journalist

Döpfner ist außerdem Träger der verschiedensten Auszeichnungen, so z.B. des Axel-Springer-Preises 1992. 2007 erhielt er den Verdienstorden des Landes Berlin. Die aktuellste Ehrung fand 2013 statt, als er zum European Manager of the Year gekürt wurde. Viele weitere Auszeichnungen konnte der Axel Springer-Chef darüber hinaus im Laufe seiner Karriere ansammeln.

Mit hartem Durchgreifen und vielen Neuerungen zurück in die Spur

Nachdem Döpfner 1998 zu DIE WELT wechselte, fanden unter seiner Federführung viele sowohl inhaltliche als auch optische Veränderungen an der Zeitung statt, was einige Jahre später letztlich erstmals zu gewinnbringenden Einnahmen führen sollte.

Als er schließlich die Führung des Axel Springer Verlags übernahm, befand dieser sich in einer wirtschaftlich schwierigen Phase.

Eine große Entlassungswelle sowie die Veräußerung verlustbringender Tochterfirmen waren für ihn zu dem Zeitpunkt die Mittel der Wahl. Die so gezielten wie harten Umstrukturierungsmaßnahmen des neuen Chefs, die auch jede Menge Kritiker auf den Plan riefen, führten aber letztlich dazu, dass wieder grüne Zahlen geschrieben werden konnten. Obendrein wurde der Profit in den Jahren darauf stetig gesteigert.

Digitalisierung und Internationalisierung sind das A und O

Unter Döpfners Führung fallen auch die Anfang des neuen Jahrtausends in Angriff genommene, aber letztlich doch gescheiterte Übernahme von ProSiebenSat.1. sowie die Fehlinvestition in den Postdienstleister PIN Group AG.

Als Konsequenz aus diesen Fehlunternehmungen setzt der Vorstandsvorsitzende den Fokus für ein stetiges Wachstum seines Konzerns seither auf die konsequente Digitalisierung sowie die Aktivität im Ausland.

Inhalte, Vermarktung und Rubrikenmärkte – die 3 Kernkompetenzen des Verlags – bilden dabei nach wie vor die Basis der Digitalisierungsbestrebungen. Denn bestmöglicher und durch zahlende Leser bzw. Anzeigenkunden finanzierter Journalismus, also das traditionelle Geschäftsmodell der Verlage, so Döpfner, sei auch in der digitalen Welt überlebensfähig.

Durch die Zusammenlegung der Axel Springer AG und der Ringier AG, die in weiten Teilen Osteuropas die marktführenden Boulevardzeitungen herausbringt, kann der deutsche Konzern im Ausland zudem weiter Fuß fassen.

Axel Springer AG: gut aufgestellt für die Zukunft

2013 kam bereits etwa die Hälfte des Firmenumsatzes aus dem digitalen Geschäft. 40% wurden dabei im Ausland umgesetzt.

Mit der schrittweisen Abtretung weiterer vom Verlag herausgegebener Zeitungen will Döpfner den Weg zum führenden Medienkonzern konsequent weiter beschreiten.

Und auch an der Börse sieht es für den Axel Springer Verlag immer besser aus.

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