ElringKlinger: Positive Nachrichten

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Der deutsche Autozulieferer ElringKlinger mischt in Sachen E-Mobilität und Wasserstoff mit. Das macht die Aktie aus meiner Sicht besonders spannend. (Foto: Nordroden/Shutterstock)

Bei dem deutschen Autozulieferer ElringKlinger, der auch in Sachen E-Mobilität und beim Thema Wasserstoff sehr aktiv mitmischt, lief es zuletzt gut. Das gilt sowohl für die operative Geschäftsentwicklung als auch für den Aktienkurs. Nach einer Schwächephase 2021, stieg die Elring-Aktie in den vergangenen 4 Wochen um rund 25%.

Doch der Reihe nach: Schauen wir zunächst kurz auf die jüngsten Geschäftszahlen, bevor wir uns den aktuelleren Ereignissen widmen.

Deutliche Umsatz- und Ergebnis-Steigerung

Der Umsatz von ElringKlinger stieg im 3. Quartal verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 5,1% auf 400,6 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 8,1 Mio. Euro oder um 42,9% auf 27,0 Mio. Euro. Die operative Gewinnmarge (EBIT-Marge) lag bei 6,7%.

Auch die Zahlen für die ersten 9 Monate können sich sehen lassen: Im Zeitraum zwischen Januar und September 2021 erzielte ElringKlinger einen Umsatz von 1,22 Mrd. Euro. Damit lag das Unternehmen um 188,6 Mio. Euro oder 18,3% über den im gleichen Zeitraum des Vorjahres erzielten Umsatzwerten.

Daraus resultiert ein operatives Ergebnis (EBIT) von 98,5 Mio. Euro, nach nur 2,5 Mio. Euro in den ersten 9 Monaten des Vorjahres. Die EBIT-Marge für die ersten 9 Monate des laufenden Jahres lag bei 8,1%.

Auch der operative Free Cashflow (freier Kassenzufluss aus dem operativen Geschäft) lag trotz des teils widrigen Marktumfelds im 3. Quartal 2021 mit 8,1 Mio. Euro im positiven Bereich. Bezogen auf die ersten 9 Monate des laufenden Jahres lag der operative Free Cashflow bei 73,7 Mio. Euro.

Aufgrund der guten Quartalsergebnisse hat ElringKlinger auch seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Das Management geht für 2021 von einer Umsatzsteigerung aus und erwartet eine operative Gewinnmarge (EBIT-Marge) von rund 6% (zuvor 4 bis 5%). In Kürze werden wir wissen, ob diese Prognose erreicht wurde.

JPMorgan-Analyst sorgt für Kurssprung

In dieser Woche sorgte Jose Asumendi, Analyst bei der US-Bank JPMorgan, für einen satten Kurssprung bei der ElringKlinger-Aktie. Das Unternehmen sei Nutznießer der E-Mobilität, so Asumendi. Anleger könnten die Aktie als Möglichkeit wahrnehmen, um von diesem Trend zu profitieren, heißt es weiter.

Asumendi hat die ElringKlinger-Aktie von „Neutral“ auf „Overweight“ (Übergewichten) hochgestuft und das Kursziel von 13,90 Euro auf 16 Euro angehoben. Aus meiner Sicht sind mittelfristig auch Kurse von über 20 Euro realistisch.

Denn ElringKlinger ist nicht nur beim Thema E-Mobilität gut aufgestellt, sondern auch beim Thema Wasserstoff sehr gut positioniert. So ist man beispielsweise ein vielversprechendes Joint-Venture mit Airbus eingegangen.

Ebenfalls positiv: ElringKlinger meldete zuletzt eine Brennstoffzellen-Kooperation für den chinesischen Markt und verkündete, dass man Prototypen eines Batteriesystems für Highend-Sportwagen liefere. Hält die gute Nachrichtenlage an, sollte die Aktie im Jahresverlauf 2022 weiter steigen.

Falls Sie noch eine günstig bewertete Aktie mit Wasserstoff-Sparte suchen, können Sie ElringKlinger ganz oben auf Ihre Beobachtungsliste setzen.

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Rolf Morrien
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands und teilt seine Expertise bereits seit rund 20 Jahren als Chefredakteur von „Morriens Depot-Brief“ (für den erfolgreichen Börsenstart), dem „Depot-Optimierer“ (Vermögensaufbau mit Value-Ansatz) und von „Rolf Morriens Power Depot“ (dynamisches Trading-Depot) sowohl mit Börseneinsteigern als auch mit ambitionierten Privatanlegern.

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