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CropEnergies mit der nächsten Prognoseanhebung

CropEnergies mit der nächsten Prognoseanhebung
Freedomz / shutterstock.com
Inhaltsverzeichnis

Auch wenn von der – von vielen Anleger erhofften – Jahresendrallye derzeit nichts zu sehen ist, so gibt es doch Unternehmen, die die Aufmerksamkeit der Anleger mit positiven Nachrichten auf sich ziehen. Und dabei muss auch nicht immer die Corona-Pandemie der Treiber für gute Geschäfte sein. CropEnergies, die ich Ihnen heute näher vorstellen möchte, vermeldet beispielsweise auch ohne Corona boomende Geschäfte.

Zweite Prognoseanhebung innerhalb von sechs Wochen

Stellen Sie sich vor: Da gab es vor ein paar Wochen von einem Unternehmen eine deutliche Prognoseanhebung, die die Marktbeobachter erfreut zu Kenntnis nahmen. Doch schon nach sechs Wochen meldet sich der Konzern abermals zu Wort und vermeldet eine weitere Anhebung der Aussichten. Genau das ist jetzt mit CropEnergies jetzt passiert.

Unternehmensportrait

Die CropEnergies AG ist ein in Deutschland ansässiger Hersteller von Bioethanol aus Getreide und Zuckerrüben. Als Nebenprodukt von Bioethanol produziert das Unternehmen auch verschiedene Lebens- und Futtermittel sowie neutralen Alkohol für die Getränke-, Lebensmittel-, Kosmetik- und Pharmaindustrie und auch für industrielle Anwendungen, wie beispielsweise für die Herstellung von Scheibenwaschflüssigkeit und Desinfektionsmitteln.

Positive Quartalszahlen

Bereits das 3. Quartal sorgte für Zuversicht: So konnte in diesen drei Monaten das beste Vierteljahresergebnis seit Unternehmensgründung erwirtschaftet werden. Der Umsatz kletterte um mehr als 40% auf 318 Mio. Euro. Dabei konnte sich das operative Ergebnis auf 56 Mio. Euro nahezu verdoppeln.

Umsatz dürfte Milliardenmarke deutlich knacken

Die hohen Rohstoffkosten konnten also durch die Ethanol-Erlöse mehr als kompensiert werden. Und diese Entwicklung setzt sich offensichtlich weiter fort. Denn inzwischen wird – nach der Bekanntgabe von gestern – mit einem Umsatzanstieg auf 1,07 bis 1,11 Mrd. Euro gerechnet. Als operatives Ergebnis sollen 110 bis 140 Mio. Euro hängen bleiben. Nach der letzten Prognoseanhebung vor sechs Wochen wurden maximal 125 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Mit Blick auf die Zahlen des vergangenen Jahres sind die Aussichten beeindruckend. Im Jahr 2020 wurde bei Erlösen von 833 Mio. Euro ein operatives Ergebnis von 107 Mio. Euro erzielt.

Aktienkurs hinkt hinterher

Schaut man hingegen auf die Performance des Aktienkurses, so ist diese positive Geschäftsentwicklung nicht wirklich eingepreist. Gegenüber Jahresbeginn konnte das Wertpapier gerade einmal 3% zulegen. Und auch die anderen Fundamentaldaten zeigen das mögliche Aufwärtspotenzial: Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 13 ist der Wert günstig bewertet. Versüßt wird das Investment auch noch zusätzlich durch eine Dividendenrendite von rund 3 Prozentpunkten.

Spannend wird es gleich zu Beginn des neuen Börsenjahres werden. Am 12. Januar wird der Rechenschaftsbericht des Jahres 2021 veröffentlicht. Ob dann erneut die Prognosen geschlagen und dann auch gleich die Erwartungen für das neue Geschäftsjahr deutlich angehoben werden, bleibt abzuwarten.