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Datenbankspezialist Exasol mit deutlicher Umsatzsteigerung

Inhaltsverzeichnis

Der in Nürnberg ansässige Datenbankspezialist Exasol AG hat seinen Umsatz im 1. Halbjahr 2022 deutlich steigern können. Dabei fiel die Umsatzsteigerung bei den wiederkehrenden Umsatzerlösen (ARR – Annual Recurring Revenue) besonders hoch aus.

Gleichzeitig konnte auch das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) deutlich verbessert werden, bleibt aber unter dem Strich immer noch im negativen Bereich. Bevor ich näher auf die Halbjahreszahlen von Exasol eingehe, möchte ich Ihnen das nur im B2B-Bereich tätige Unternehmen kurz vorstellen.

Die Exasol AG im Kurzporträt

Exasol wurde im Jahr 2000 in Nürnberg gegründet und bietet seinen gewerblichen Kunden ein Datenbank-Analysetool an, mit denen diese ihre umfangreichen Unternehmensdaten in kürzester Zeit systematisch auswerten bzw. analysieren können. Laut Exasol handelt es sich bei dem Analysetool um die schnellste Datenbank-Technologie für Data Analytics und Data Warehousing.

Mit Hilfe der Exasol-Analysedatenbank können die sehr umfangreichen Datenmengen großer Unternehmen in kürzester Zeit nach bestimmten Aspekten analysiert werden. So können z.B. Kundenwünsche untersucht und Mode- bzw. Kauf-Trends frühzeitig erkannt werden.

Zu den Kunden von Exasol zählen namhafte Unternehmen wie etwa Agravis, GfK International, Medion, Otto, Zalando und Xing. Insgesamt hat das Nürnberger Unternehmen aktuell 224 Kunden in mehr als 30 Ländern.

Aufwärtstrend bei den Halbjahreszahlen hält an

Die jetzt präsentierten Halbjahreszahlen des Datenbankspezialisten können, zumindest was die Umsatzentwicklung angeht, überzeugen. So stieg der Umsatz im 1. Halbjahr 2022 um stolze 22,9% auf 16,1 Mio. Euro.

Besonders erfreulich war dabei, dass der Anteil der wiederkehrenden Umsatzerlöse (ARR) am Gesamtumsatz auf 93,8% anstieg. Konkret stiegen die auf das Jahr hochgerechneten ARR im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26,0% auf 32,5 Mio. Euro. Der Umsatzanstieg geht dabei sowohl auf die Ausweitung der Umsätze mit bestehenden Kunden als auch auf die Gewinnung zahlreicher Neukunden zurück.

Auch das operative Ergebnis konnte dank der Umsatzsteigerung und einer weiter verbesserten Kostenstruktur verbessert werden, bleibt aber dennoch deutlich im negativen Bereich. So stieg das operative Ergebnis (EBITDA) auf -4,1 Mio. Euro gegenüber -14,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Ausblick für 2022 bestätigt

Aufgrund der gestiegenen Umsatzzahlen und der verbesserten Margen hat das Exasol-Management die zuvor gemachten Prognosen für das laufende Jahr bestätigt. Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet das Unternehmen unverändert einen Anstieg der jährlich wiederkehrenden Umsatzerlöse (ARR) auf 38,5 bis 40,0 Mio. Euro.

Gleichzeitig soll sich das bereinigte EBITDA auf -14 bis -16 Mio. Euro verbessern. Die Exasol-Aktie verlor seit Jahresbeginn mehr als 42% an Wert. In den vergangenen 12 Monaten waren es sogar –73%. Stößt das Unternehmen mittelfristig operativ in die Gewinnzone vor, könnte die Aktie jedoch größeres Potenzial bieten.