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Der Stau-Vermeider: IVU mit weiterem Rekordjahr

Inhaltsverzeichnis

Morgen ist Karfreitag. Sie wissen wahrscheinlich aus eigener Erfahrung: Das bedeutet, dass sich morgen viele Menschen in ihr Auto setzen, um über die Ostertage in den Kurzurlaub zu fahren oder Verwandte und Freunde zu besuchen. Das wiederum bedeutet, dass die Straßen sehr voll sein werden und der eine oder andere von ihnen im Stau stehen wird.

Eine Alternative zum Auto und damit auch zum Stau ist die Bahn. Dort gibt es aber andere Tücken wie beispielsweise Verspätungen. Ich stelle Ihnen nun ein Unternehmen vor, das dabei hilft, dieses Problem zu lösen und das darüber hinaus kürzlich sehr gute Zahlen vorgelegt hat und auf ein weiteres Rekordjahr zurückblickt.

IVU im Kurzportrait

Die Rede ist von dem Berliner Software-Unternehmen IVU. Das 1976 gegründete und in Berlin ansässige Unternehmen IVU Traffic Technologies sorgt seit 46 Jahren und mit aktuell mehr als 700 Ingenieuren für einen effizienten und umweltfreundlichen Öffentlichen Verkehr.

Die integrierten Softwareprodukte der sogenannten IVU.suite bilden alle Prozesse von Bus- und Bahnunternehmen ab: von der Planung und Disposition über die Betriebssteuerung, das Ticketing und die Fahrgastinformation bis hin zur Abrechnung von Verkehrsverträgen.

In enger Partnerschaft mit den Kunden führt IVU anspruchsvolle IT-Projekte zum Erfolg und sorgt so für zuverlässige Mobilität in den Metropolen der Welt. Damit ist IVU für mich ein ganz wesentlicher Profiteur der Verkehrswende.

Rekordzahlen im Geschäftsjahr 2021

Kommen wir zu den Zahlen: IVU blickt – wie schon geschrieben – auf ein weiteres Rekordjahr zurück, in dem auch die eigenen Ziele erneut übertroffen werden konnten. Der Umsatz des Berliner IT-Spezialisten stieg im zurückliegenden Jahr auf 102,9 Mio. Euro und das Rohergebnis auf 75,8 Mio. Euro.

Erfreulich entwickelte sich auch das Betriebs­ergebnis (EBIT), das um 9% auf 13,9 Mio. Euro stieg. Um die IVU-Aktionäre an der positiven Entwicklung zu beteiligen, werden Vorstand und Aufsichtsrat der Haupt­versammlung eine auf 0,22 Euro je Aktie erhöhte Dividende vorschlagen. Das bedeutet eine Steigerung um 10% gegenüber dem Vorjahr.

IVU-Chef Martin Müller-Elschner äußerte sich zu den Zahlen wie folgt: „Trotz Corona fahren wir Jahr um Jahr neue Rekord­ergebnisse ein – das ist keine Selbst­verständlich­keit und vor allem der Verdienst aller unserer Kolleginnen und Kollegen, die gerade in den letzten 2 Jahren Großartiges geleistet haben.“ Und weiter: „Klima­­freundliche Mobilität heißt Bus und Bahn: Dem öffentlichen Verkehr gehört die Zukunft – und wir bieten mit der IVU.suite die passende Komplett­lösung.“

Mein Fazit: Das mittelfristige Umsatz- und Ertragspotenzial von IVU ist aus meiner Sicht groß, woraus auch weiteres Kurspotenzial für die IVU-Aktie resultiert. Bei Kursen von aktuell unter 20 Euro ist die Aktie einen Blick wert.