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Hier stimmt fast alles

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Die Zinsen steigen, die Aktie auch. Immobilien sind sowieso eher teuer. Was also tun? Viele Anleger sind gerade jetzt auf der Suche nach Antworten. Wer noch keinen Vermögensberater hat, geht womöglich jetzt auf die Suche und zahlt die Gebühren gerne. Wir erklären Ihnen, warum wir die Aktie von Julius Bär so schätzen und gehen ganz genau auf das Geschäft ein. Vorab aber ein kurzes Portrait der Schweizer.

Die Julius Bär Gruppe ist in der Vermögensverwaltung und Anlageberatung tätig. Dabei konzentriert sich das 1890 gegründete und in der Schweiz ansässige Unternehmen auf wohlhabende Privatkunden und Family Offices sowie externe Vermögensverwalter. 2015 wurde die Integration der Vermögensverwaltungsaktivitäten außerhalb der USA von Merrill Lynch abgeschlossen.

Hier purzeln die Rekorde

Julius Bär hat im 1. Halbjahr so viel Geld verdient wie nie zuvor. Höhere Einnahmen und Kostensenkungen verhalfen zum neuen Rekord. Im 1. Halbjahr wuchs der Umsatz um 7,7% auf 2 Mrd SFr. Der Gewinn stieg um 23,4% auf 605,8 Mio SFr. Der Vermögensverwalter profitierte vom guten Marktumfeld. Zudem gaben vor allem asiatische und europäische Bestandskunden mehr Geld zur Verwaltung an Julius Bär. Neukunden konnten hingegen kaum gewonnen werden, weil die Reisetätigkeiten durch die Corona-Maßnahmen weiterhin eingeschränkt waren. Die Beratung vermögender Privatkunden bleibt trotz aller technischen Möglichkeiten ein persönliches Geschäft.

Das gilt insbesondere für die Gewinnung von Neukunden. Julius Bär geht davon aus, dass im 2. Halbjahr wieder verstärkt Akquise neuer Kunden möglich ist. Zum 1. Oktober wurde die Übernahme von 83% des Immobilien-Dienstleisters KMP abgeschlossen. Die restlichen Anteile verbleiben beim bisherigen Management, sodass das bewährte Partnerschaftsmodell beibehalten wird. KMP bildet einen zentralen Bestandteil des Real-Estate-Angebots von Julius Bär in der Schweiz. Zu den Aufgaben von KMP zählt die Vermittlung von Anlage- und Wohnimmobilien sowie die Immobilienbewirtschaftung und – bewertung.

Keine guten Nachrichten, wenn es um Fußball geht

Wegen der Verwicklung in einen FIFA-Korruptionsskandal muss Julius Bär in den USA eine Strafe in Höhe von 79 Mio $ zahlen. Die Bank hat eingeräumt, an der Geldwäsche für Bestechungsgelder für Fußball- Funktionäre beteiligt gewesen zu sein. Auf die laufenden Geschäfte hat die Strafe aber keinen Einfluss. Anleger sollten die Skandale also nicht so hoch hängen – auch wenn sie natürlich ärgerlich sind. Das Geschäft in der Vermögensverwaltung brummt und auch die Dividende bei Julius Bär ist mit einer Rendite von 2,7% sehr ordentlich. Bleiben Sie hier am Ball!