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Mensch und Maschine startet 2022 mit Rekordquartal

Mensch und Maschine startet 2022 mit Rekordquartal
Jirapong Manustrong / Shutterstock.com
Inhaltsverzeichnis

Gestern und vorgestern habe ich Ihnen mit IVU und EQS zwei kleine deutsche Software-Spezialisten vorgestellt, die aus meiner Sicht auf längere Sicht aussichtsreich sind. EQS hatte sich gestern auch im Rahmen einer Analysten- und Investorenkonferenz der Börse München präsentiert.

Heute folgt mit Mensch und Maschine ein weiteres spannendes Software-Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand. Das Unternehmen hat kürzlich gute Zahlen für das 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres vorgelegt.

Der mittelständische Spezialist für CAD- und CAM-Software blickt auf das stärkste Quartal seiner Unternehmensgeschichte zurück. Zur Erläuterung: CAD steht für „Computer-Aided Design“. Dahinter steckt das sogenannte rechnergestützte Konstruieren. Es bezeichnet die Unterstützung von konstruktiven Aufgaben mittels EDV zur Herstellung eines Produkts (Beispielsweise Auto, Flugzeug, Bauwerk, Kleidung). CAM steht für „Computer-Aided Manufactoring“ (rechnergestützte Fertigung).

Neues Rekordquartal für Mensch und Maschine

Schauen wir nun auf die Rekordzahlen: MuM konnte in den ersten 3 Monaten dieses Jahres den Umsatz um 18% auf 85,41 Mio. Euro steigern. Der operative Gewinn (EBIT) stieg um 20% auf 13,38 Mio. Euro. Der Nettogewinn legte sogar um +25% auf 8,34 Mio. Euro bzw. 0,49 Euro je Aktie zu. 

Nach dem starken Jahresstart erwartet MuM-Finanzchef Markus Pech „für das Gesamtjahr 2022 weiterhin einen Rohertrags-Zuwachs in der Bandbreite von +8 bis 12% auf 150 bis 155 Mio. Euro Euro sowie einen Anstieg des Nettogewinns um +18 bis 24 Cent auf 144 bis 150 Cent je Aktie (+14 bis +19%).“

Ebenfalls erfreulich für MuM-Aktionäre: Bei Erreichen der Ziele für 2022 soll im kommenden Jahr eine Dividende von 1,35 bis 1,40 Euro je Aktie ausgeschüttet werden. MuM-Gründer und -Großaktionär Adi Drotleff merkt mit Blick auf den Ukraine-Konflikt an, dass dieser „bislang weder das laufende MuM-Geschäft signifikant negativ beeinflusst hat noch zu einer Änderung unserer kurz- und langfristigen Ziele Anlass gibt.“

MuM blickt sehr optimistisch in die Zukunft, lässt sich aber für die kommenden Monate eine Hintertür offen: Im Falle einer globalen Eskalation könne ein stärkerer negativer Einfluss nicht ausgeschlossen werden.

Gewinn- und Dividendenprognose für 2023 angehoben

Schon vor einigen Wochen – im Rahmen der Vorlage der Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr – hat Drotleff die Prognosen für das Geschäftsjahr 2023 angehoben: Der Zielkorridor für das laufende Jahr von +0,18 bis +0,24 Euro Steigerung je Aktie beim Nettogewinn steigt für das kommende Jahr auf +0,20 bis +0,30 Euro an.

Das Dividendenplus von 0,15 bis 0,20 Euro für 2022 soll 2023 auf +0,15 bis +0,25 Euro gesteigert werden. Das sind gleich mehrere Gründe für steigende Kurse, wenn der Gesamtmarkt mitspielt. Daher ist auch die MuM-Aktie für mich ein Kandidat für die Beobachtungsliste.