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PNE-Aktie setzt nach Top-Zahlen ihre Rallye fort

PNE-Aktie setzt nach Top-Zahlen ihre Rallye fort
fokke baarssen / shutterstock.com
Inhaltsverzeichnis

Die Zahlen für das zweite Quartal und das erste Halbjahr liegen größtenteils auf dem Tisch. Insgesamt verlief die Berichtssaison deutlich besser, als viele befürchtet hatten. Starke Ergebnisse legte auch PNE vor.

Der Wind- und Solarpark-Projektierer profitiert von der durch den Ukraine-Krieg beschleunigten Energiewende. Nicht nur die Halbjahreszahlen überzeugten. Auch die Aktie besticht durch einen imposanten Aufwärtstrend und ist im laufenden Jahr einer der Top-Momentum-Werte auf dem deutschen Kurszettel.

PNE: Führender Windpark-Projektierer

Anlässlich des SDAX-Aufstiegs hatte ich Ihnen im Juni schon über das Unternehmen berichtet. Falls Sie PNE nicht kennen, möchte ich Ihnen die Gesellschaft zunächst vorstellen. Als Projektierer von Windparks an Land und auf See sowie von Solarparks hat sich PNE zu einem führenden Anbieter von Lösungen für saubere Energie entwickelt.

Der Konzern aus Cuxhaven bietet die gesamte Wertschöpfungskette von Entwicklung, Finanzierung, Realisierung, Betrieb, Vertrieb und Repowering von Windparks aus einer Hand. Mit rund 500 Mitarbeitern ist PNE derzeit in 13 Ländern in Europa, Nordamerika und Südafrika aktiv. In den kommenden Jahren sollen die Aktivitäten in Lateinamerika, Afrika und Asien ausgeweitet werden.

PNE legt starke Zahlen vor

Erneuerbaren Energien gehört die Zukunft. Und durch den Ukraine-Krieg hat die Branche einen zusätzlichen Schub erhalten. Die hohe Nachfrage spiegelt sich auch in den Zahlen von PNE wider. Im ersten Halbjahr steigerte der Wind- und So­larpark-Projektierer die Gesamtleistung um 12% auf 105,2 Mio. Euro.

Der operative Gewinn vor Zinsen, Steu­ern und Abschreibungen (EBITDA) ver­bes­serte sich überpro­por­tional um 32% auf 17,5 Mio. Euro. Unter dem Strich verdiente PNE mit gut 10 Mio. Euro zehn Mal so viel wie im Vorjahr. Ausschlaggebend für diesen Sprung waren unter anderem außer­ge­wöhn­liche Zinserträge. Für das Gesamtjahr be­stä­tigte Vorstandschef Markus Lesser die bis­herige Prognose und peilt weiterhin einen operativen EBITDA-Gewinn von 20 bis 30 Mio. Euro an.

Projektpipeline wächst kräftig

Die Projektpipeline konnte PNE um 40% auf 9,1 Gi­ga­watt ausweiten. Durch die kürzlich angekündigte mehrheitliche Übernahme des spanischen Projektentwick­lers Colia­energia España ist das Volumen mittlerweile sogar schon auf gut 11 Gigawatt gestiegen.

Ein weiteres Ziel des Unternehmens ist es, sein Portfolio von selbst betriebenen Kraftwerken weiter auszubauen. Ende Juni lag das Windparkportfolio im Eigenbetrieb bei rund 261 Megawatt. Weitere 124 Megawatt für den Eigenbetrieb sind derzeit schon im Bau. Darüber hinaus laufen Genehmigungsverfahren für zusätzliche Vor­haben. Das Ziel, die eigenen Projekte bis Ende 2023 auf bis zu 500 Megawatt auszubauen, dürfte das Unter­nehmen so­mit locker erreichen.

Aufwärtstrend ist ungebrochen

Als führender Projektierer von Wind- und Solarparks ist PNE ein Profiteur der Energiewende. Völlig unbeeindruckt vom schwachen Gesamtmarkt bewegt sich die Aktie des SDAX-Neulings in einem imposanten Aufwärtstrend. Die laufende Handelswoche ist die fünfte in Folge, in der die Aktie neue Höchststände markierte.

Wenngleich man nach der jüngsten Rally Verschnaufpause einkalkulieren sollte, spricht doch alles für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends. Kurse im Bereich der runden 20-Euro-Marke sind für die nächsten Monate realistisch.

Redaktionsschluss: 16.08.2022, 12.00 Uhr