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Was wird aus dieser Pandemie-Aktie

Inhaltsverzeichnis

Als die Pandemie ausbrach, ging es für viele Aktien steil nach oben. Eine dieser Aktien war der Beatmungs-Spezialist Drägerwerk. Doch welche Potenziale hat die Aktie heute noch? Schließlich sinken die Inzidenzen und glücklicherweise auch die Einweisungen ins Krankenhaus. Wir gehen der Aktie auf den Grund und bewerten das Geschäft von Drägerwerk. Vorab aber ein paar grundlegende Dinge zum Unternehmen an sich.

Die Drägerwerk KGaA entwickelt, produziert und vertreibt seit 1889 Geräte und Systeme in den Bereichen Medizin und Sicherheitstechnik. Stammsitz des Unternehmens ist Lübeck. Neben Fertigungsstätten in Deutschland sowie in Australien, China, Großbritannien, Indien, den Niederlanden, Schweden und den USA ist Dräger mit Service- und Vertriebsstützpunkten in 190 Ländern präsent.

Gutes Geschäft, aber die Marge…

Das Geschäft hat sich 2021 besser entwickelt als erwartet. Die Nachfrage nach Produkten zur Behandlung von an COVID-19 erkrankten Patienten blieb länger auf hohem Niveau als gedacht. Größere Aufträge kamen insbesondere aus einer Reihe von Schwellenländern. Erst im 2. Halbjahr normalisierte sich die pandemiebedingte Nachfrage. Währungsbereinigt verringerte sich der Auftragseingang, nach der guten Entwicklung im Vorjahr, um 17,9%. Der Umsatz ging um 2,3% zurück.

Während die Auslieferungen in Europa am stärksten zurückgingen, erreichten sie in der Region Afrika, Asien und Australien nahezu das Vorjahresniveau; in der Region Amerika stieg der Umsatz währungsbereinigt sogar um 5,5%. Einem Umsatzrückgang in der Medizintechnik stand ein Umsatzanstieg in der Sicherheitstechnik gegenüber. Das Bruttoergebnis ist um 68,0 Mio € auf 1,54 Mrd € gesunken. Diese Entwicklung beruht im Wesentlichen auf einem Umsatz- und Margenrückgang im 2. Halbjahr.

Das operative Ergebnis (EBIT) belief sich auf 271,7 Mio € (2020: 396,6 Mio €). Hier schlugen sich die gute Umsatzentwicklung sowie eine hohe Produktionsauslastung und der gute Produktmix nieder. Jedoch belasteten Sondereffekte insbesondere im 4. Quartal das Ergebnis. Die EBIT-Marge ging von 11,6 auf 8,2% zurück. Drägerwerk will den Anteil des Umsatzes, der im zukunftsweisenden Service- und Zubehörgeschäft erwirtschaftet wird, weiter ausbauen. Dabei profitiert der Konzern von der großen Zahl der Dräger-Geräte, die weltweit bereits erfolgreich im Einsatz sind.

Warum die Aktie kein Fehler ist

Das Unternehmen ist nicht uninteressant, die große Fantasie ist aber verflogen. Auch ist die Dividende inzwischen nicht mehr der Rede wert. Die Aktie ist nicht mehr als solide. Einen Fehler machen Sie mit Drägerwerk aber nicht.