Fraport
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Fraport

Betreiber eines der weltweit wichtigsten Flughäfen

Fraport zählt zu den international führenden Flughafen-Konzernen und betreibt eines der bedeutendsten Luftverkehrs-Drehkreuze der Welt. Doch der Flughafen Frankfurt entwickelt sich zu weit mehr: zu "Frankfurt Airport City", einem attraktiven Mobilitäts-, Erlebnis-, Immobilien- und Business-Standort – zu einer Stadt mit Weltanschluss. > Mehr...

fraport© Philip Lange/Shutterstock

Fraport: Betreiber eines der weltweit wichtigsten Flughäfen

Kurzprofil Frankfurt Airport, heute der größte deutsche Flughafen, ist inzwischen auch Dreh- und Angelpunkt im Netz des globalen Airline-Bündnisses Star Alliance. Doch er ist nicht nur schneller Umsteige-Flughafen, sondern bietet auch eine exzellent vernetzte Anbindung an Luft-, Schienen- und Straßenverkehr. Bei der größten Arbeitsstätte des Landes sind ca. 500 Firmen und Institutionen angesiedelt. Etwa 78.000 Personen arbeiten dort insgesamt, davon 21.000 Beschäftigte allein bei Fraport. 2013 erwirtschaftete der Weltkonzern so über 2,5 Mrd. €.

Die Fraport AG ist im MDAX vertreten (WKN 577330).
Fraport
75,68 €
-0,08-0,11 %
  • ISIN: DE0005773303
  • WKN: 577330
Chart
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Kurs (Daten der Börse Stuttgart)
Letzter75,68 €
Zeitpunkt22.10.2019 21:55
Tief75,68 €
Hoch76,34 €
Eröffnung75,78 €
Briefkurs75,86 €
Geldkurs75,66 €
Kennzahlen
Dividenden Rendite2,64 %
KGV16,81
Performanz
Hoch 52 Wochen78,16 €
Tief 52 Wochen59,24 €
1 Jahr16,82 %
3 Jahre52,54 %
5 Jahre74,58 %
Vorstandsportrait

Dr. Stefan Schulte: Mächtiger Mann an der Fraport-Spitze

Der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG wurde 1960 in Wuppertal geboren, ist verheiratet und hat 2 Kinder.

Bevor er seine lange Management-Karriere startete, absolvierte Schulte eine Lehre als Bankkaufmann. Daran schloss er ein BWL-Studium an.

Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre promovierte der Fraport-Chef an der Universität zu Köln zum Dr. rer. pol.

Der Weg hin zum Flughafenboss

Seine Karriere begann der gelernte Bankkaufmann 1991 in der Abteilung für Konzernentwicklung der Deutschen Bank.

Von 1996 bis 2000 war Schulte zuerst für Mannesmann Arcor in Eschborn tätig. Hier kam ihm die Position des Bereichsleiters Controlling und Interconnection zu, bevor er bei Infostrada S.p.A., der damaligen italienischen Festnetztochter der Mannesmann/Vodafone-Gruppe mit Sitz in Mailand, einstieg. Dort bekleidete der Wuppertaler wiederum den Posten des Finanzvorstands (Chief Financial Officer).

Daraufhin zog es den Manager wieder zurück nach NRW. Als Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor war er zwischen 2001 und 2003 bei der DEUTZ AG in Köln angestellt, wo er den kaufmännischen Bereich sowie die Felder Personal und Recht verwaltete.

Aufgabenbereiche bei Fraport

Als Schulte 2003 zum Unternehmen stieß, verantwortete er als Finanzvorstand zunächst den kaufmännischen Bereich, die IT-Dienstleistungen und das Beteiligungsgeschäft.

Nachdem er im April 2007 zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Fraport AG ernannt wurde, war der promovierte Manager für die Felder Flug- und Terminalbetrieb, Ausbau, Sicherheit, Immobilien- und Facility Management sowie für die Rechtsangelegenheiten verantwortlich.

Seit September 2009 ist Schulte nun schon Vorstandsvorsitzender der AG. In dieser Funktion unterliegen ihm seitdem die Geschäftsbereiche Aviation, Ground Handling, Retail & Real Estate sowie External Activities & Services.

Dementsprechend fallen beim Konzern die zentralen Felder “Akquisitionen und Beteiligungen”, “Compliance”, “Werte- und Risikomanagement”, “Rechtsangelegenheiten und Verträge”, “Revision”, “Unternehmensentwicklung, Umwelt und Nachhaltigkeit” und “Unternehmenskommunikation” in sein Ressort.

Schulte sieht hierbei die essenziellen Herausforderungen in den Investitionen für die Modernisierung und Erweiterung der Flugbetriebsanlagen und deren Finanzierung.

Den Flughafen Frankfurt versteht der Chef dabei als “das Tor zur Welt für Hessen und für Deutschland, das wir in einer globalisierten Welt dringend brauchen – und zwar wettbewerbsfähig“.

Und auch die Interessen der Aktionäre hat Schulte dabei stets im Blick.

Dass all dies jedoch nicht ganz so einfach mit den Interessen der Anwohner und der dabei immer wieder im Fokus stehenden Lärmobergrenzen und eingeschränkten Betriebszeiten zu vereinbaren ist, lässt sich ein ums andere Mal in der deutschen Medienlandschaft verfolgen.

Zahlreiche Bürgerinitiativen wie etwa Protestfrühstücken vor Schultes Villa sind die daraus folgende Reaktion der Lärmgeplagten.

Zusätzliches Engagement über den eigenen Konzern hinaus

Im Executive Committee des europäischen Verbands der Flughäfen, Airport Council International (ACI), ist Schulte ebenso Mitglied wie beim ACI World Board.

Außerdem ist er Teil des Aufsichtsrates der Deutsche Post AG und hat verschiedene Mandate bei Universitäten, Stiftungen und Vereinen der Region Rhein-Main inne, so etwa bei der Erich-Becker-Stiftung, die sich für die Förderung von Wissenschaft und Forschung einsetzt.

Anfang 2012 wurde Schulte darüber hinaus in die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex (DCGK) aufgenommen und ist seit Mitte 2013 Präsidiumsmitglied des Wirtschaftsrates der CDU.

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