HUGO BOSS

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HUGO BOSS

Der Metzinger Hugo Ferdinand Boss hat seinen Handwerksbetrieb für Berufskleidung 1924 in seinem Heimatort in Baden-Württemberg gegründet. Unter Nazi-Einfluss wurden hier in den 1930ern Uniformen hergestellt. Und erst ab ca. 1950 fing man an, die bekannten Herren-Anzüge zu produzieren. In den 70ern erlangte man via Motorsport-Sponsoring internationale Bekanntheit und ging 1985 an die Börse. 1999 startete der Konzern 1 Jahr nach der ersten Damenkollektion seine Website und 10 Jahre darauf den Versandhandel über den dortigen Online-Shop. Heute ist HUGO BOSS eine der bekanntesten deutschen und internationalen Modemarken. > Mehr...

hugo-boss© BOOCYS/Shutterstock
Kurzprofil HUGO BOSS zählt zu den Weltmarktführern in der Luxus- und Premiumsparte des globalen Bekleidungsmarkts. Heute führt der Konzern 7.100 Verkaufspunkte, die meisten davon durch Großhandelspartner. Gleichzeitig wird auch das sogenannte e-Commerce-Geschäft immer wichtiger. Folglich betreibt HUGO BOSS Online Stores in den verschiedensten Länder. Das Unternehmen mit ca. 12.500 Mitarbeitern und Hauptsitz im baden-württembergischen Metzingen erwirtschaftete so im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von fast 2,5 Mrd. €. Damit gehört HUGO BOSS zu den profitabelsten börsennotierten Bekleidungsherstellern der Welt.

Hugo Boss ist im MDAX vertreten (WKN A1PHFF).
Hugo Boss AG
40,60 €
-0,67-1,65 %
  • ISIN: DE000A1PHFF7
  • WKN: A1PHFF
Chart
  • 1T
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 3J
  • 5J
Kurs (Daten der Börse Stuttgart)
Letzter40,6 €
Zeitpunkt20.11.2019 18:15
Tief40,33 €
Hoch41,25 €
Eröffnung41,19 €
Briefkurs40,78 €
Geldkurs40,54 €
Kennzahlen
Dividenden Rendite6,66 %
KGV10,38
Performanz
Hoch 52 Wochen65,51 €
Tief 52 Wochen35,7 €
1 Jahr-27,42 %
3 Jahre-13,43 %
5 Jahre-50,83 %
Vorstandsportrait

Claus-Dietrich Lahrs: Schon immer im Luxus-Segment zu Hause

Der 1963 in Bielefeld geborene Manager ist heute verheiratet und hat 2 Kinder.

Lahrs war Student der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln und der Ruhr-Universität Bochum.

Und letztlich erlangte er seinen Master in Business Administration an der École des Hautes Études Commerciales de Paris, einer französischen Hochschule für BWL und Unternehmensführung nahe Paris in Jouy-en-Josas.

Die HEC Paris war für ihn wohl auch das Sprungbrett zu einer Karriere in der Modewelt.

Cartier, Louis Vuitton, Dior – Lahrs war überall

Nachdem er sein Studium erfolgreich absolviert hatte, betrat Lahrs die Luxus- und Modebranche. Dort konnte er im Laufe der Jahre national wie international vielseitige und tiefgreifende berufliche Erfahrungen sammeln:

Für seinen ersten Arbeitgeber, die Beteiligungsgesellschaft Delton, war er innerhalb von 2 Jahren in 4 Firmen tätig – da ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Lahrs in seinem Leben bisher ganze 18 Mal umziehen musste.

5 Jahre lang war der Betriebswirt dann bei der französischen Schmuck- und Uhrenfirma Cartier in München als Marketing- und Vertriebsmanager für Nordeuropa eingestellt.

Daraufhin wechselte er 1997 von Bayern nach Düsseldorf zur Luxusmarke Louis Vuitton. Nach 3 Jahren als General Manager für Deutschland stieg er zum President & CEO von Louis Vuitton Nordamerika und Kanada auf und ging dafür nach New York.

Nach seinem Engagement in den USA wurde er 2004 Geschäftsführer beim französischen Luxusgüterhersteller Christian Dior Couture in Paris.

Ungewöhnliche Besetzung für HUGO BOSS

Im August 2008 wechselte Claus-Dietrich Lahrs dann schließlich als Vorstandsvorsitzender zur HUGO BOSS AG, nachdem der damalige Vorstandschef Bruno Sälzer nach Streitigkeiten mit dem Finanzinvestor Permira das Weite gesucht hatte.

Als Permiras Wunschkandidat wurde der neue Mann an der Spitze von der Belegschaft zunächst mehr oder weniger als Gegner gesehen, und so war es für ihn eine schwere Anfangszeit bei HUGO BOSS.

Beobachter von außen waren außerdem skeptisch ob seiner bis dato fehlenden Erfahrung in der Führung eines milliardenschweren Unternehmens. Und besondere Erfolge konnte er zuvor als Boss von Dior Couture ebenfalls keine erzielen.

Zu seinem Chefposten beim schwäbischen Moderiesen sagt Lahrs übrigens: „Ich wollte eine Position mit großer Verantwortung und internationaler Dimension.“ – Das, was er immer gewollt hatte, sei es allerdings „nicht so konkret“.

Lahrs arbeitet sehr viel und lang, weshalb seine Familie des Öfteren etwas kurz kommt. Die vielen Umzüge kommen noch hinzu. „Ich wollte nie mein Leben lang an einem Ort bleiben. In einer globalen Welt muss man ohnehin mobil sein, wenn man vorankommen will“, meint der Modehaus-Chef.

Vokabeln wie Ästhetik, Luxus oder Mode kommen dem stets gestriegelten und gebügelten Ostwestfalen auch nur spärlich über die Lippen. Er ist zwar immer von Kopf bis Fuß top gepflegt, strahlt jedoch eher eine Perfektionsneigung aus als dass man ihm anmerken würde, dass Mode für ihn eine Herzensangelegenheit wäre.

Die harte Arbeit des für dieses Gewerbe ungewöhnlichen Chefs zahlt sich allerdings für das Unternehmen aus. Und so ist Lahrs bei HUGO BOSS in seiner Funktion als CEO heute schon im sechsten Jahr gleichzeitig Vorstand für die Geschäftszweige Vertrieb, Retail, Lizenzen, Kommunikation und Global Replenishment.

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