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Gut gedämmt ist halb gespart

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Bei Investments hilft es manchmal, wenn man um die Ecke denkt. Als Putin den Krieg in der Ukraine losgetreten hat, stiegen die Energiepreise deutlich an. Viele Anleger setzten auf die großen Öl-Multis. Dieses Vorgehen ist nachvollziehbar, es geht aber auch eleganter. Wer heute durch die wohlhabenden Vororte der großen Städte schlendert, der sieht viele Handwerker. Allein in meiner Straße werden in dieser Woche zwei Dächer neu eingedeckt.

Einer der Gründe dafür liegt auf der Hand: Die Menschen wollen Energie sparen. Am besten geht das mit zeitgemäßer Dämmung. Dafür steht die Aktie von Sto. Wir haben den Wert für Sie ganz genau unter die Lupe genommen. Vorab aber ein paar Eckdaten zum Unternehmen an sich: Die Sto SE & Co. KGaA gehört zu den bedeutendsten Herstellern von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen. Führend ist Sto in der Wärmedämmung. Zum Sortiment gehören daneben Fassadenelemente sowie Putze und Farben. Das Angebot umfasst insgesamt rund 30.000 Artikel. Sto ist 90 mal in Deutschland und mit 38 Gesellschaften in Europa, Asien und den USA vertreten.

Hier stimmen die Zahlen

Sto hat seinen Erfolgskurs im 3. Quartal fortgesetzt und den Umsatz in den ersten 9 Monaten um 12,6% gesteigert. Zur Gewinnentwicklung hat sich der Konzern nicht geäußert. Das operative Ergebnis soll aber das Vorjahresniveau trotz höherer Kosten für Roh- und Dämmstoffe sowie für Transport übertroffen haben. Konkrete Angaben blieb das Management aber schuldig. Wachstumstreiber war das Ausland mit einem Umsatzanstieg von 17,7% auf 679 Mio €. Sto profitierte in vielen Ländern von Fördermaßnahmen zur Unterstützung der energetischen Gebäudesanierung.

Im Inland betrug das Wachstum nur 6,9% auf 541,2 Mio €. Damit entwickelte sich Sto aber immer noch besser als die Branche. Die Jahresziele wurden zu diesem Zeitpunkt noch bestätigt, am 20. Dezember dann aber angehoben. Neu in Aussicht gestellt wurden ein Umsatz von 1,59 Mrd €, ein operatives Ergebnis von 113 bis 128 Mio € und ein Vorsteuerergebnis von 115 bis 130 Mio €, entsprechend schätzen wir den Gewinn auf 78 bis 88 Mio €.

Gründe für die optimistische Prognose sind die im 4. Quartal positive Geschäftsentwicklung in wichtigen Märkten, ein besserer Produktmix, günstigere Witterungsbedingungen sowie erfolgreich intensivierte Ergebnissicherungsmaßnahmen.

Gleich mehrere Gründe für die Aktie

Bis 2025 will der Konzern den Umsatz auf 2,1 Mrd € steigern und die Vorsteuermarge auf 10% verbessern. Hohes Wachstumspotenzial bieten die innovativen Fassadensysteme. Denn mit einer guten Gebäudesanierung können Energieverbrauch und CO2-Ausstoß deutlich gesenkt werden. Die Aktie ist im historischen Vergleich nicht zu teuer. Greifen Sie hier zu – auch die Dividendenrendite von 2,7% ist eine solide Sache!