DürrWeltweit in der 1. Liga der Automobil-Zulieferer zu Hause

Der heutzutage global vertretene Automobil-Zulieferer wurde 1895 von Paul Dürr im heutigen Stuttgarter Stadtbezirk Bad Cannstadt als Bauklempnerei gegründet. Nach einer Ausweitung auf Blechbearbeitung Anfang des letzten Jahrhunderts hat man sich seit 1950 dem Anlagenbau verschrieben. Seit 2009 operiert der Konzern vom nahegelegenen Bietigheim-Bissingen aus. > Mehr...

duerr© Jenson/Shutterstock
Kurzprofil Dürr ist ein weltweit führender Anbieter von Produkten, Systemen und Dienstleistungen in erster Linie für den Automobilbau. Dazu zählen z.B. Reinigungs-Anlagen für die Produktion von Motoren- und Getriebeteilen und auch ganze Lackierereien und Endmontage-Werke werden gebaut. Über 14.000 Mitarbeiter verteilen sich auf die 28 Länder, in denen der Konzern weltweit vertreten ist. Im Geschäftsjahr 2016 konnte man so einen Gesamtumsatz von knapp 3,6 Mrd. € einfahren.

Die Dürr AG ist im seit dem 4. Januar 1990 im MDAX vertreten (WKN 556520).
Dürr AG
27,32 €
+1,00+3,66 %
  • ISIN: DE0005565204
  • WKN: 556520
Chart
  • 1T
  • 1M
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  • 1J
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  • 5J
Kurs (Daten der Börse Stuttgart)
Letzter27,32 €
Zeitpunkt27.10.2020 07:24
Tief27,3 €
Hoch27,32 €
Eröffnung27,3 €
Briefkurs26,6 €
Geldkurs26,52 €
Kennzahlen
Dividenden Rendite2,92 %
KGV11,52
Performanz
Hoch 52 Wochen31,69 €
Tief 52 Wochen15,3 €
1 Jahr4,5 %
3 Jahre-47,9 %
5 Jahre-12,71 %
Vorstandsportrait

Ralf W. Dieter: in den Führungsetagen dieser Welt zu Hause

Der 1961 geborene Badener startete seine Karriere nach dem Volkswirtschaftsstudium bei der DAT AG in Ratingen. Dort durchlief er über die Jahre unterschiedliche Führungspositionen.

1995 führte ihn sein Weg dann zu IBM, wo er sowohl auf deutschem Boden als auch in Frankreich als Manager arbeitete.

4 Jahre später wurde der Volkswirt Geschäftsführer bei Carl Zeiss im schwäbischen Oberkochen.

Schon über 10 Jahre währende erfolgreiche Dürr-Karriere

Im Jahr 2003 trat Ralf W. Dieter als Vorstandsvorsitzender der in Darmstadt ansässigen Dürr-Tochtergesellschaft Carl Schenck AG in den Konzern ein. Dort war er zunächst für die essenziellen Restrukturierungsmaßnahmen der Schenk-Gruppe verantwortlich.

Daraufhin wurde er 2005 in den Vorstand von Dürr beordert und hat dort inzwischen bereits seit dem 1. Januar 2006 den Chefposten inne.

Heute unterstehen ihm beid er AG die Bereiche “Paint and Assembly Systems”, “Application Technology” und Measuring and Process Systems”.

Darüber hinaus ist er für die Unternehmenskommunikation, das Qualitätsmanagement und als Arbeitsdirektor auch direkt für das Personal zuständig. Obendrein kümmert er sich beim Konzern auch um die Felder “Forschung und Entwicklung”, “Interne Revision” und “Corporate Compliance”.

Hohe Arbeitsmoral und positive Einstellung zum Job zahlen sich aus

Dieter sagt, dass es ihm generell wichtig sei, nah am Kunden zu sein und auf dessen Bedürfnisse einzugehen. Denn, so der Volkswirt: „Ich bin als oberster Repräsentant unseres Unternehmens vor allem auch der erste Vertriebler.“

Und so wird auch schnell deutlich, dass der Dürr-CEO kein reiner Bürohengst ist, sondern einer, den man nur äußerst selten dort antrifft. 2012 kam er auf ganze 23 Interkontinentalflüge zu Kunden oder unternehmenseigenen Fertigungsstätten in Asien, Lateinamerika oder den USA. Im Schnitt sitzt der Vorstandsvorsitzende des schwäbischen Weltkonzerns daher jede zweite Woche im Flieger.

Dass sich die hohe Einsatzbereitschaft lohnt, zeigt etwa das Geschäftsergebnis von 2012. Denn in diesem Jahr konnte Dürr seinen Umsatz um ca. 25% steigern und der Jahresüberschuss verdoppelte sich fast. Noch dazu konnte die Dividende somit in etwa verdoppelt werden.

Und auch an der Börse spiegelt sich der durchschlagende Erfolg – und nebenbei der größte der weit über 100-jährigen Konzerngeschichte – durch einen stets steigenden Aktienkurs wider.

Zudem ist Dieter laut einem Ranking eines großen deutschen Wirtschaftsmagazins aus dem Jahr 2013 sogar neben Brian Sullivan von Sky Deutschlands erfolgreichster CEO.

Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass bei einer aktuellen firmeninternen Umfrage herauskam, dass über 80% der Dürr-Mitarbeiter mit ihrem Job zufrieden und sogar mehr als 90% stolz auf ihren Arbeitgeber sind.

Und dennoch ist Dieter “in erfolgreichen Zeiten fast nervöser als in Krisen“. Denn: „Zu groß ist die Gefahr, sich vor lauter Zufriedenheit zurückzulehnen – wir müssen aber immer wachsam bleiben.“

Angesichts dieser Grundhaltung dürfte bleibender Erfolg bei Dürr vorprogrammiert sein…

In diesem Sinne, um es einmal mehr mit Ralf W. Dieter zu sagen: „Ausruhen ist nicht angesagt, es gibt immer ein nächstes Ziel.“

Einsatz über den eigenen Betrieb hinaus

Außerdem ist Dieter Mitglied in einigen weiteren firmenextrenen Aufsichtsräten, wie etwa der Grazer Andritz AG, der Körber AG aus Hamburg und der Schuler AG mit Sitz in Göppingen.

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