Evonik Industries

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Evonik IndustriesGlobal Player der Spezial-Chemie

Seit 2007 ist Evonik in aller Munde – nämlich als Hauptsponsor des BVB. Der Firmensitz des noch jungen Chemie-Riesen befindet sich allerdings nicht in Dortmund, sondern in Essen. Übrigens stammt der Markenname Evonik von Manfred Gotta. Mit dem aus dem Lateinischen abgeleiteten Präfix „Evo“ verbinde man die Assoziation „Stamm“ oder „Keim“ und das Verb „evolvere“ bedeute „sich entwickeln“, so der Werbetexter. > Mehr...

Evonik Industries Logo RED_shutterstock_570417676_Jonathan Weiss© Jonathan Weiss / shutterstock.com
Kurzprofil Evonik Industries ist eines der global führenden Unternehmen in der Spezial-Chemie mit Produktions-Anlagen in 24 Ländern. Rund 80% des Umsatzes erwirtschaften die ca. 33.000 Mitarbeiter dabei aus führenden Marktpositionen. 2013 konnte Evonik so einen Umsatz von fast 13 Mrd. € erwirtschaften – über 76 % davon außerhalb Deutschlands.

Evonik Industries ist seit dem 05.09.2013 im MDAX vertreten (WKN EVNK01).
Evonik Industries NA O.N.
26,22 €
-0,37-1,41 %
  • ISIN: DE000EVNK013
  • WKN: EVNK01
Chart
  • 1T
  • 1M
  • 3M
  • 6M
  • 1J
  • 3J
  • 5J
Kurs (Daten der Börse Stuttgart)
Letzter26,22 €
Zeitpunkt10.12.2019 14:15
Tief26,22 €
Hoch26,6 €
Eröffnung26,6 €
Briefkurs26,29 €
Geldkurs26,29 €
Kennzahlen
Dividenden Rendite4,35 %
KGV10,76
Performanz
Hoch 52 Wochen27,18 €
Tief 52 Wochen20,53 €
1 Jahr24,65 %
3 Jahre6,6 %
5 Jahre20,62 %
Vorstandsportrait

Dr. Klaus Engel: Chemiker und Manager mit breit gefächertem Karriere-Portfolio

Der 1956 in Duisburg geborene Manager studierte von 1974 bis 1980 Chemie an der Ruhr-Universität Bochum, wo er letztlich als Diplom-Chemiker graduierte.

4 Jahre später promovierte er dort auch mit einer Arbeit über metallorganische Chemie zum Dr. rer. nat.

Einmal NRW, immer NRW!?

Engel gilt als Mann des Ruhrgebiets. Er ist Fan seines Heimatvereins MSV Duisburg und der Formel 1, begeisterter Radfahrer und schätzt Puccini genauso wie die Rolling Stones.

Und so führte ihn die erste berufliche Station nur knappe 50km von seiner heimat fort: nämlich von 1989 bis 1994 zur Chemische Werke Hüls AG in Marl.

Daraufhin verbrachte der Mann vom Nordrhein die nächsten 5 Jahre seiner Karriere beim ehemaligen Energie- und Marl-Mutterkonzern VEBA in Düsseldorf, bevor er hinterher für 4 weitere Jahre wieder zu Hüls zurückwechselte. Dort übernahm er nach seiner Rückkehr die Verantwortung für den Bereich Unternehmensentwicklung.

1998 wurde der Chemiker zum Geschäftsführer der Creanova Spezialchemie GmbH, ebenfalls in Marl, ernannt.

Im selben Jahr war er zusätzlich für die Stinnes AG, ein ehemaliges Transport- und Logistik-Tochterunternehmen der Deutsche Bahn AG, in Mülheim an der Ruhr tätig.

Zwischen 1999 und 2006 durchlief Engel dann – auch in Mühlheim – verschiedene Posten des Vorstandes von Brenntag bis hin zum Vorstandsvorsitzenden.

Bis 2007 war der Duisburger dann Vorstands-Mitglied der ehemaligen Ruhrkohle AG und heutigen RAG AG mit Sitz in Essen.

Von 2006 bis 2008 war er zudem Vorstandsvorsitzender der bis zur fusion mit Evonik Ende 2006 unter diesem Namen aufgetretenen Degussa AG aus Düsseldorf.

Den Einstieg bei Evonik konnte der Duisburger im Januar 2007 verzeichnen. Seit diesem Zeitpunkt ist er nämlich Vorsitzender der Geschäftsführung der Evonik Degussa GmbH, die wiederum seit 2006 Teilkonzern der Evonik Industries AG in Essen ist.

Bis 2008 hatte Engel bei jener auch schon einen Mitgliedsposten des Vorstandes inne, bevor er dort am 1. Januar 2009 zum Vorstandsvorsitzenden berufen wurde.

Seit 2010 ist Engel außerdem Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI).

Großes Engagement wird belohnt

Dr. Klaus Engel versucht schon lange Zeit die Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft besser miteinander zu vernetzen.

Die Bildung liegt ihm dabei in besonderem Maße am Herzen. Und so unterstützt er z. B. Sportprojekte an Ganztags-Grundschulen. Außerdem hält der Chemiker Vorlesungen an der Universität Duisburg-Essen, um bei den Studenten eine gewisse Begeisterung für Natur- und Ingenieurwissenschaften hervorzurufen.

Sein stetiges Engagement hat die Industrie der BRD und besonders in NRW gestärkt. Engel trägt außerdem dazu bei, dass der Ausstieg aus dem Steinkohle-Bergbau endgültig funktioniert – und das sozialverträglich. Besonders wichtig sind ihm hierbei auch eine faire und von Vertrauen geprägte Zusammenarbeit von Arbeitnehmern und Industrie.

Im Februar 2014 bekam der erfahrene Chemiker für diese herausragenden Verdienste bei seinem beruflichen und ehrenamtlichen Einsatz für die Zukunftsfähigkeit der Republik folglich den Bundesverdienstorden von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft verliehen.

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