Der Unterschied zwischen Steuern und Regeln einfach erklärt

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Der Steuern und Regeln Unterschied besteht in der Ausgestaltung der verschiedenen Rechtsnormen, die für die Steuergesetzgebung bindend sind. (Foto: RomanR / shutterstock.com)

Der Steuern und Regeln Unterschied besteht in der Ausgestaltung der verschiedenen Rechtsnormen, die für die Steuergesetzgebung bindend sind.

Jeder Betrag, den der Steuerbürger an das Finanzamt zahlt, ist rechtlich dreifach abgesichert. Damit wird vermieden, dass es zu willkürlichen Steuererhebungen kommen kann. Die genaue Berechnung einer Steuer erfolgt in den einzelnen Steuergesetzen.

In der Abgabenordnung sind die Regeln festgelegt, nach der eine Steuer ausgestaltet werden muss. Diese wiederum müssen sich im Einklang mit den wesentlichen Werten des staatlichen Systems befinden, die im Grundgesetz festgelegt sind.

Regeln und Steuern Unterschied: durch Rechtsnormen ausgedrückt

Die Steuern sind somit direkte Zahlungsforderungen, die der Staat per Gesetz an den Steuerbürger stellt.

Der Regeln und Steuern Unterschied besteht zwischen allgemein gültiger Definition und veränderbarer konkreter Forderung – von der Erhöhung bis zum Verzicht.

Durch die Festlegung der der Bedingungen in Mantelgesetzen verschafft der Staat seinen Bürgern Rechtssicherheit. Sie können im Einzelfall gegen eine Steuerforderung, deren Höhe oder Geltungsbereich klagen.

Denn durch die Verankerung der Steuergesetzgebung im Rechtssystem des Staates erhalten die Gerichte Möglichkeiten der Vergleichbarkeit von Sachverhalten oderTatbeständen.

Regeln und Steuern Unterschied: das Grundgesetz

Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949 (BGBl. S. 1) steht im Rang über allen anderen Rechtsnormen.

Es regelt die grundsätzlichen Beziehungen zwischen Staat und Bürger. Das gilt auch für die Erhebung von Steuern. Im Grundgesetz ist festgelegt, welche Steuerarten der Staat zur Finanzierung seines Haushaltes erheben kann.

Gleichzeitig ist auch definiert, welcher staatlichen Ebene welche Steuereinkünfte zustehen.

Ein weiterer Regeln und Steuern Unterschied besteht darin, dass das Grundgesetz weitere Bezugsgrößen für die Steuergesetzgebung festlegt, wie z.B. sind die verbrieften bürgerlichen Freiheiten.

Regeln und Steuern Unterschied: die Abgabenordnung

Wenn ein Steuerpflichtiger die Abgabenordnung nach konkreten Terminen oder Beträgen durchsucht, wird er ebenfalls sehr schnell den Regeln und Steuern Unterschied erkennen.

Denn die Abgabenordnung enthält “nur” Grundsätze und allgemeine Regelungen zum Steuer- und Abgabenrecht. Dazu gehören die Definition der Steuerarten, Begriffserläuterungen, Zuständigkeitsregelungen und die Verfahren der Verwaltung.

Ebenso finden sich hier die Tatbestände von Steuerstraftaten sowie die Regeln der Vollstreckungs- und Einspruchsverfahren. Aber auch die Anerkennung der Gemeinnützigkeit, mit der sich Steuern sparen lassen, wird durch die Abgabenordnung geregelt.

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Daniela Kunath
Von: Daniela Kunath. Über den Autor

Daniela Kunath arbeitet als freie Autorin für verschiedene Projekte. Persönlich interessiert sie sich seit vielen Jahren für den Bereich Finanzen und Investments und gibt dieses Wissen passioniert an interessierte Leser weiter.

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