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11 starke Vorteile von Optionen

Es gibt nur ein einziges Hebelprodukt an der Börse, das alle 11 folgenden Vorteile in sich vereint. Das sind Optionen.

Mehr zum Thema: So sind Optionen entstanden

Ich meine, Grund genug, sich einmal darüber zu informieren. Denn, nur wenn Sie alle Möglichkeiten der Börsen kennen, können Sie entscheiden, wie Sie optimal investieren.

Deshalb habe ich hier die 11 stärksten Vorteile von Optionen zusammengefasst:

1. Hohe Hebelkraft: Unbegrenzte Gewinnmöglichkeiten

Optionen haben eine hohe Hebelkraft. +100% Gewinn sind beim Trading nicht ungewöhnlich. Sie benötigen also beispielsweise lediglich 1.000 Euro, um innerhalb weniger Wochen einen Gewinn von 1.000 Euro zu erzielen.

Um denselben Gewinn von 1.000 Euro mit Aktien oder Fonds zu erreichen, müssten Sie unter Umständen 20.000 Euro oder auch mehr investieren. Bei +100% ist noch lange nicht Schluss.

Da Kurse von Aktien unbegrenzt steigen können, können auch Kurse von Optionen unbegrenzt steigen. Dank der hohen Hebelkraft sind die Gewinn-Chancen mit Optionen unbegrenzt hoch.

2. Gewinne auch bei fallenden Märkten

Sie können Geld gleichermaßen in steigenden wie in fallenden Märkten verdienen. Mit Call-Optionen erzielen Sie Gewinne bei steigenden Märkten. Mit Put-Optionen erzielen Sie Gewinne, wenn die Märkte fallen. Aktien und Fonds verlieren in dieser Zeit Geld.

3. Klar und transparent

Optionen haben hat eine klar geregelte, eindeutige und standardisierte Ausstattung. Diese ist in wenigen Zeilen zusammengefasst. Bei CFDs, Zertifikaten, K.o.- Scheinen und Optionsscheinen müssen Sie erst bis zu 150 DIN A4-Seiten (!) lesen, um wirklich zu wissen, auf was Sie sich einlassen.


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Mehr zum Thema: Optionen sind besser als Optionsscheine: 3 unschlagbare Gründe

Und diese 150 Seiten müssen Sie bei jeder neuen Investition neu studieren. Denn keine Ausstattung gleicht der anderen. Von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) werden Optionen deswegen seit Jahren als vorbildlich gelobt.

4. Anlegerfreundlich

Optionen werden an speziellen Terminbörsen gehandelt. In Deutschland ist das die Eurex.

Die Eurex wird wegen ihrer transparenten Regelungen immer wieder von unabhängiger Seite gelobt. So zum Beispiel jedes Jahr von der SdK (Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger).

An der Euwax (Achtung: nicht Eurex!) hingegen werden Emittenten-Produkte (Zertifikate, Optionsscheine, etc.) gehandelt. “Kein Handel möglich“ heißt es dort oft. Das Nachsehen hat der Investor. Sie gehören hoffentlich (künftig) nicht dazu.

5. Keine Kursmanipulationen möglich

Angebot und Nachfrage und natürlich die Kursentwicklung des der Option zugrunde liegenden Basiswertes (Aktie, Index, Rohstoff) bestimmen den fairen Preis dieses Investments – nicht der Emittent, wie beispielsweise bei Optionsscheinen.

Emittenten von Optionsscheinen können die Kurse von Optionsscheinen zum Nachteil der Anleger manipulieren.

Und sie tun das auch. Der Anleger handelt bei Emittenten-Produkten im wahrsten Sinne des Wortes immer “gegen die Bank“. Und „im Kleingedruckten“ der Verkaufsprospekte weisen die Banken sogar darauf hin!

Im Gegensatz dazu haben Optionen keine Emittentin. Damit können die Kurse von Optionen nicht manipuliert werden.

6. Einsatz mit begrenztem Kapital

Sie können eine Option für den Bruchteil der Kosten des zugrunde liegenden Aktienwertes kaufen. Das heißt, Sie können Optionen-Handel mit einem kleinen Investment beginnen.

Um beispielsweise 100 Siemens-Aktien zu kaufen, müssen Sie rund 9.500 Euro investieren (Kurs Februar 2011). Um diese 100 Aktien 2 Jahre mit Optionen zu kontrollieren, reichen rund 400 Euro aus (Kurs Februar 2011).

7. Trading direkt in den USA “ein Kinderspiel“

Beim Trading mit Optionen bestimmt allein der Anleger, auf welche Basiswerte (Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen) Optionen er handelt. Es ist eine Selbstverständlichkeit, auch direkt im Mutterland der Börse, den USA, zu handeln. Das ist ganz einfach und zu günstigen Konditionen möglich.

Bei CFDs, Zertifikaten, K.o.-Scheinen und Optionsscheinen bestimmt der Emittent, was gehandelt wird. Aber: Diese Anbieter haben für unzählige attraktive Gewinnchancen mit US-Aktien gar kein Produkt.

8. Nachschusspflicht ist beim Kauf von Optionen ausgeschlossen

Bei gekauften Optionen, haben Sie keine Nachschusspflicht! Wer Ihnen etwas anderes sagt, weiß im besten Fall nicht, wovon er spricht oder er lügt. Damit ist das Risiko beim Kauf von Optionen auf den Betrag begrenzt, den Sie investieren!

9. Keine versteckten Kosten

Bei Optionen kennen Sie die Kosten. Es sind die (oft geringen) Handelsgebühren Ihres Brokers. Bei Fonds, Zertifikaten, K.o.-Scheinen und Optionsscheinen wissen Sie erst nach genauem Studium der Emittentenprospekte, auf welche Kosten Sie sich wirklich einlassen.

10. Kein Insolvenzrisiko durch Zahlungsunfähigkeit eines Emittenten

Optionen haben keine Emittentin. Damit gibt es auch das Insolvenzrisiko der Emittentin nicht. Bei Optionsscheinen und Zertifikaten ist das Risiko vorhanden. Wird die Emittentin insolvent, ist das in Optionsscheine und Zertifikate investierte Geld verloren.

Käufer von Lehman Brothers Papieren haben das schmerzvoll erfahren. Und Investoren von Produkten der WestLB wird derzeit von kompetenter Seite geraten, Ihre Papiere zu verkaufen, denn – sicher ist sicher.

11. Absicherung des Depots

Wenn Ihr Depot Aktien und Fonds enthält, verlieren Sie bei fallenden Kursen Geld. Mit Optionen können Sie Ihr Aktiendepot hervorragend absichern.

Mehr zum Thema: Wie gut kennen Sie sich mit Optionen aus? Wir testen Ihr Wissen!

18. Februar 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.