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Beitragsbemessungsgrenze: Das gilt für die Rentenversicherung 2016

Für Arbeitnehmer ist es wichtig, ihre Beitragsbemessungsgrenze zu kennen: So gehen Beiträge nur bei einem Gehalt im Rahmen dieser Grenze ab. Alles, was darüber liegt, ist von Sozialbeiträgen befreit.

Dies gilt sowohl für Beiträge der Rentenversicherung als auch für die gesetzliche Krankenversicherung, die wiederum eine eigene Beitragsbemessungsgrenze kennt.

Die aktuelle Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung

Bei der Beitragsbemessungsgrenze für die Rentenversicherung wird zum einen zwischen Ost- und Westdeutschland unterschieden und zum anderen zwischen der gesetzlichen Rentenversicherung und einer sogenannten knappschaftlichen Altersvorsorge. Der Staat ist laut Sozialgesetzbuch § 159 SGB VI dazu verpflichtet, die Beitragsbemessungsgrenzen jährlich anzupassen.

Die Lohnentwicklung der jeweils vergangenen 2 Jahre dient hierbei als Grundlage – die Beitragsbemessungsgrenzen müssen sich also an der Entwicklung der Gehälter ausrichten. Bezugsgröße ist das durchschnittliche Brutto-Jahreseinkommen.

Für das Jahr 2016 gelten folgende Beitragsgrenzen:


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  • Gesetzliche Rentenversicherung Ostdeutschland: 64.800 € im Jahr (5.400 € monatlich)
  • Gesetzliche Rentenversicherung Westdeutschland: 74.400 € im Jahr (6.200 € monatlich)
  • Knappschaftliche Rentenversicherung Ost: 79.800 € im Jahr (6.650 € monatlich)
  • Knappschaftliche Rentenversicherung West: 91.800 € im Jahr (7.650 € monatlich)

Die Beitragsbemessungsgrenze in den letzten 10 Jahren

Normalerweise steigt die Beitragsbemessungsgrenze für Kranken- und Rentenversicherung jedes Jahr an. Dies hängt damit zusammen, dass die Löhne für gewöhnlich steigen, nicht zuletzt durch die Inflation. Selten ist daher eine „Nullrunde“ oder gar eine Herabsenkung der Grenze.

In den letzten 10 Jahren ist die Beitragsbemessungsgrenze für die Rentenversicherung angestiegen: In den alten Bundesländern stieg die Grenze von 61.200 € im Jahr 2003 bis heute um 8.400 € an, in den neuen um absolut 7.800 € binnen 10 Jahren (2003: 51.000 €).

Was ist eine „knappschaftliche Rentenversicherung“?

Die knappschaftliche Rentenversicherung (KnV) ist Teil der gesetzlichen Rentenversicherung, richtet sich aber ausschließlich an Arbeitnehmer, die in einem knappschaftlichen Betrieb tätig sind. Dies wird entsprechend im Sozialgesetzbuch § 133 festgelegt.

Die Definition der knappschaftlichen Betriebe findet sich im Sozialgesetzbuch unter § 134. Versicherungsträger ist die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS). Bis 2005 war sie als Bundesknappschaft geläufig und Körperschaft des unmittelbaren Rechts, ehe sie mit der Deutschen Rentenversicherung fusionierte und den heutigen Namen erhielt.

Beitragsbemessungsgrenze ist keine Versicherungspflichtgrenze

Neben der Rentenversicherung ist die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung ein wichtiger Zweig des – beitragspflichtigen – sozialen Netzes in Deutschland. Hierbei besteht eine Versicherungspflichtgrenze, die von manchen mit der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung verwechselt wird.

Die Versicherungspflichtgrenze gilt jedoch für gesetzliche Krankenkassen und steht für jenen Wert, bis zu dem für den Versicherten eine Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenkasse besteht. Liegt sein Gehalt darüber, so kann er sich auch privat versichern. Diese allgemeine Grenze zur Versicherungspflicht liegt bei 56.250 € im Jahr 2016.

8. Dezember 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Max Fassbender
Von: Max Fassbender. Über den Autor

Max Fassbender arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.