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CFD: Risikomanagement als Vorsorge vor Verlusten

Momentan boomt der Handel mit CFDs. Das Risikomanagement sollte jedoch grade in diesem Bereich sehr stark ausgeprägt sein.

CFDs fallen nämlich unter die Kategorie der Hebelprodukte. Und eins sollte jedem Investor klar sein: Ein großer Hebel kann zwar auch zu hohen Gewinnen führen, ebenso hohe Verluste sind jedoch ebenfalls möglich.

Daneben kann der CFD-Broker jederzeit von einer Insolvenz betroffen sein. Diese sind nämlich nur in den wenigstens Fällen durch Einlagensicherungsfonds abgesichert. Hier droht einem Anleger schnell ein Totalverlust.

Mehr zum Thema: CFD Trading: Wie funktioniert das?

CFD: Risikomanagement auch für Börsenprofis ratsam

Und Verluste werden selbst die erfahrensten Börsenprofis immer wieder einfahren. Dies muss jedoch kein größeres Problem darstellen, so lange sie das Risiko so gering wie möglich halten – ein gutes CFD-Risikomanagement hilft dabei.


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Stop Loss und Trailing Stop Loss

Eines der wichtigsten Mittel ist dabei das Setzen eines „Stop-Loss. Wird der dabei angegebene Kurs unterschritten, wird ein Verkaufsauftrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt ausgeführt. Damit können Anleger ihre Finanzen auch dann noch kontrollieren, wenn die Zeit für eine stetige Kontrolle nicht ausreicht.

Ein Ausbau dieser Strategie sind dabei die sogenannten Trailing Stops. Diese ähneln dem gewöhnlichen Stop-Loss, folgen dem aktuellen Tagesverlauf eines Kurses jedoch bei Kurssteigerungen nach oben.

CFD Risikomanagement: Beispiel des Stop Loss

Als Beispiel: Der Kaufpreis der Order lag bei acht Euro. Der aktuelle Kurs beträgt zehn Euro, der „Stop Loss“ ist bei neun Euro angegeben. Sinkt der Kurs nun unter neun Euro, wird die Verkaufsorder ausgelöst – bei gleichbleibendem Preis kann so ein Gewinn von einem Euro realisiert werden.

Nutzt man hingegen einen Trailing Stop Loss und der Kurs steigt weiter an – in diesem Fall auf 11 Euro – zieht der Trailing Stop Loss nach. Dies kann entweder in einem vorher festgelegten Prozentsatz oder Geldbetrag geschehen.

Hier soll die Verkaufsorder ausgelöst werden, sobald der Kurs um einen Euro fällt. Steigt der Kurs nun also auf 11 Euro, steigt auch der Stop Loss von 9 auf 10 Euro an. Fällt der Kurs nun auf 10 Euro, wird der Verkauf initiiert – der Gewinn steigt auf nunmehr zwei Euro an.

CFD: Risikokapital berechnen

Außerdem sollten Trader schon vor dem Einstieg in den CFD-Handel ihr persönliches Risikokapital berechnen. Dieses sollte 5% des aktuellen Depotwertes nicht übersteigen.

Dies bedeutet, dass Anleger den maximalen Verlust in einem CFD-Trade auf nicht mehr als 5% des Gesamtkapitals festlegen sollten.

Sollte der Wert des gesamten Depots beispielsweise 100.000 Euro betragen, läge das Risikobudget für den ersten Handel bei 5.000 Euro.

Dies bedeutet, dass der Trader beim Kauf von CFD-Kontrakten im Wert von 50.000 Euro einen „Stop Loss“ bei 45.000 Euro setzen sollte, um die Verlustspanne im akzeptablen Risikobereich zu halten.

Bei starken Verlusten: Strategie überdenken

Folgt man dieser 5%-Regel, ist selbst nach mehr als zehn Verlustgeschäften in Folge noch deutlich mehr als die Hälfte des Startkapitals vorhanden.

Dennoch sollten Sie bereits hier über ein Umdenken Ihrer Strategie nachdenken. Bei langfristigen Verlustreihen könnte eine Verringerung des Risikobudgets auf 2-3% ratsam sein – auch wenn die möglichen Gewinne dabei natürlich ebenfalls sinken.

Mehr zum Thema: CFD Handel: Ein Beispiel

6. Mai 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.