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Das Knock-out-Zertifikat

Ihnen als Kunde steht eine riesige Menge an Knock-out-Zertifikaten zur Verfügung. Die Kunst ist es, hierbei sowohl die Bedingungen des Zertifikats zu verstehen, als auch das richtige für Sie zu finden.

Was sind Knock-out-Zertifikate?

Grundsätzlich sind K.o.-Zertifikate, wie sie kurz genannt werden, Wetten auf steigende (Calls) oder fallende (Puts) Kurse. Dabei können Sie nicht nur auf einzelne Aktien wetten, sondern auch auf Indizes, Rohstoffe und Währungspaare.

Der Kurs, der den Wert Ihres Zertifikats bestimmt, nennt sich Basiswert. Diese Form der Spekulation ist oft riskanter und sollte deshalb nur mit solidem Wissen über Money Management erfolgen. Viele Trader investieren oft nur 1% ihres Depots in eine solche Wette.

Entscheidende Kennzahlen

Abstand zum Knock-out: Der Knackpunkt bei diesem Zertifikat ist der Knock-out-Wert. Erreicht Ihr Basiswert den bei Ihrem K.o.-Produkt angegebenen Wert, verfällt das Zertifikat wertlos. Das ist meist leicht abzulesen und zu verfolgen. Abhängig davon, wie weit der K.o.-Wert Ihres Zertifikats vom aktuellen Basiswert entfernt ist, lässt sich der Preis und das Risiko kalkulieren.


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Hebel

Den Unterschied zum direkten Investment in Aktien oder Indizes (z.B. via ETFs) macht beim K.o.-Zertifikat der Hebel aus. Das bedeutet, Sie partizipieren um ein Vielfaches an Kursbewegungen. Je höher der Hebel, desto riskanter ist das Produkt und desto näher liegt der Basiswert an der K.o.-Schwelle.

Je nach Ihrer Risikobereitschaft kann der Hebel von ein- bis dreistellig variieren. In der Regel sind einstellige oder niedrige zweistellige Hebel zu empfehlen. Alles zu Knock-out-Zertifikaten auf einen Blick

Mit einem niedrigen Hebel können Sie immer noch solide Gewinne erwirtschaften und brauchen gleichzeitig Ihr Depot keinen großen Gefahren aussetzen.

Bezugsverhältnis

Das Bezugsverhältnis gibt an, wie sehr sich der Wert Ihres Zertifikats ändert, wenn sich der Basiswert ändert. Beispiel: Sie wetten auf einen steigenden DAX. Ihr Zertifikat hat ein Bezugsverhältnis von 0,01. Das heißt, Ihr K.o.-Produkt steigt um einen Cent, wenn der DAX um einen Punkt steigt.

Berechnung des Hebels

Der Hebel berechnet sich folgendermaßen: (Basiswert x Bezugsverhältnis) / Kurs des K.o.-Zertifikats.

Sie multiplizieren den Basiswert, z.B. eine Aktie im Wert von 100 €, mit dem Bezugsverhältnis, z.B. 0,1 = 10. Und teilen dies durch den Kurs des K.o.-Zertifikats, z.B. 2 €. 10 / 2 = 5. Somit ergibt sich für Sie ein Hebel von 5. Steigt oder fällt die Aktie nun um 1%, dann verändert sich Ihr Zertifikat um 5% im Wert.

Stop-Loss-Schwelle der K.o.-Produkte

Oft haben K.o.-Zertifikate keine gesonderte Stop-Loss-Schwelle. In diesem Fall sind die beiden Werte identisch und das Zertifikat verfällt, sobald es die K.o.-Schwelle erreicht hat. Hat das Produkt dagegen eine abweichende SL-Schwelle, so wird es nicht erst bei Erreichen des K.o.-Werts abgerechnet, sondern bereits bei dem Stop-Loss.

Dieser liegt oft ein wenig vor dem K.o. und ermöglicht Ihnen damit, einen Totalverlust des Investments zu verhindern, denn Sie bekommen meist den entsprechenden Restwert ausbezahlt.

6. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.