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Die Top 10 der Schweizer Banken

Nicht erst seit den Skandalen um Steuer-CDs, Selbstanzeigen und Nummernkonten sind die Banken der Schweiz eine eigene Welt im großen Spiel der Finanzwirtschaft. Sie sind berühmt für ihre Anonymität und nicht selten die Hauptfiguren bei politischen Entscheidungen – so zum Beispiel bei geplanten Steuerabkommen. Eine Auflistung der 10 größten und mächtigsten Schweizer Banken.

Platz 10: BNP Schweiz (Bilanzsumme per Dez. 2012: 29,5 Mrd. Schweizer Franken)

Platz 10 in diesem Ranking belegt die BNP Paribas Schweiz (Bilanzsumme umgerechnet rund 24,2 Milliarden Euro). Hinter der HSBC ist sie – bezogen auf das verwaltete Vermögen – eine der größten ausländischen Banken. Neben dem klassischen Privatkunden- und Investmentgeschäft  kümmert sich die BNP vorrangig um Spezialfinanzierungen für Unternehmen. Sei es für große Rohstofftransaktionen oder für Finanzierungen von Unternehmensübernahmen.

Platz 9: Banque Cantonale Vaudoise (37,9 Mrd. CHF)

Im Gegensatz zur folgenden Basler Kantonalbank verfügt die Banque Cantonale Vaudoise (BCV) (31,1 Mrd. €) nicht über eine Staatsgarantie. Als Universalbank ist sie nicht nur im Vermögenssektor gut aufgestellt, sondern kümmert sich sehr stark um eine ausgebaute regionale Vertretung. Mit kleinen Filialen in ländlichen Ortschaften ist die BCV in dem Kanton Waadt weit verbreitet.

Platz 8: Basler Kantonalbank (39,1 Mrd. CHF)

Die Basler Kantonalbank (32,1 Mrd. €) arbeitet ebenfalls als Universalbank in der Schweiz für Privatkunden mit speziellen Private-Banking-Einheiten. Aber auch für Firmenkunden, andere Banken und Institute werden individuelle Finanzdienstleistungen erbracht. Durch diese gut gestreute Ertragsstruktur und der Zusicherung einer Staatsgarantie zählt die Basler Kantonalbank zu den stabilsten Banken im Schweizer Raum.


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Platz 7: Julius Bär (54,9 Mrd. CHF)

Die Bank Julius Bär (45,1 Mrd. €) bietet keine klassischen Finanzdienstleistungen an. Als reine Vermögensverwaltung zählt sie damit jedoch zu den größten ihrer Klasse. Sie bietet nicht nur verschiedene strukturierte Anlageinstrumente für wohlhabende Privatkunden an, sondern kümmert sich intensiv um die persönlichen finanziellen Ziele ihrer Kunden.

Platz 6: HSBC Private Bank Schweiz (63 Mrd. CHF)

Die HSBC (51,7 Mrd. €) mit ihrem Hauptsitz in London ist auch in der Schweiz mit einer großen Mitarbeiterzahl vertreten. Mit über 2.000 Angestellten an den Standorten Genf (Hauptsitz), Zürich und Lugano werden hier Vermögen von Kunden aus der ganzen Welt verwaltet. Mit einer Bilanzsumme von über 63 Milliarden Schweizer Franken ist die HSBC die größte ausländisch beherrschte Bank der Schweiz.

Platz 5: PostFinance (110 Mrd. CHF)

Sieht man von den großen Handelsbanken wie UBS und Credit Suisse ab, so ist die PostFinance (90 Mrd. €) mittlerweile die drittgrößte Bank der Schweiz. Ursprünglich wurde über die bereits bestehenden Postfilialen ab 1906 ein Zahlungsverkehrsdienst eingeführt, der aufgrund des bereits existierenden dichten Filialnetzes prädestiniert war für die Schweizer Bevölkerung. Vergleichbar mit der PostFinance ist die deutsche Postbank.

Platz 4: Die Zürcher Kantonalbank (150 Mrd. CHF)

Die Zürcher Kantonalbank (123 Mrd. €) ist führend in der Region. Als national und international agierende Universalbank  versteht sich die 1870 gegründete Bank inzwischen als Finanzdienstleister für sämtliche Tätigkeitsfelder. Sie zählt heute zu den bedeutendsten Vermögensverwaltern der Schweiz. Auch die Krisenjahre 2007 und 2008 konnten der Bank (aufgrund ihrer Risikodiversifikation und Nachhaltigkeit) wenig anhaben. Auch wenn die Gewinne im Handel teilweise eingebrochen sind, bewährte sich das Zinsgeschäft nach wie vor.

Platz 3: Raiffeisen-Gruppe Schweiz (168 Mrd. CHF)

Die Raiffeisenbanken (138 Mrd. €) sind auch in Deutschland bekannt und gehen zurück auf eine Gründung zur Unterstützung von Landwirten oder landwirtschaftlichen Genossenschaften. Diese wurden im späten 19. Jahrhundert gegründet. In der Schweiz ist diese Genossenschaft ein Zusammenschluss aller in der Schweiz ansässigen Raiffeisenbanken mit über 300 Einzelinstituten.

Mit einer Bilanzsumme von 168 Mrd. CHF und über 10.000 Mitarbeiten liegen sie auf Platz 3 der größten Banken der Schweiz. Dennoch sind diese auch im Investment Banking tätig, der Service wird in diesem Fall über die Bank Vontobel abgewickelt, an der die Raiffeisen-Gruppe Anteile hält.

Platz 2: Credit Suisse (924 Mrd. CHF)

Die Credit Suisse (758 Mrd. €) gilt als Investment Bank und berät große Unternehmen bei Firmenfusionen oder Übernahmen (Mergers & Acquisitions). Mit knapp 50.000 Mitarbeitern ist sie neben dem Investment Banking auch im Private Banking und in der klassischen Vermögensverwaltung tätig. Alle Geschäftsfelder zusammen erwirtschafteten 2012 einen Reingewinn von mehr als 1,3 Mrd. US-$.

Platz 1: Die United Bank of Switzerland – UBS (1.260 Mrd. CHF)

Die UBS (1.034 Mrd. €) zählt zu den weltweit größten Vermögensverwaltern. Von den Hauptsitzen aus Zürich und Basel werden die Niederlassungen in über 50 Ländern gesteuert und Gelder verwaltet. Die UBS agiert in nahezu allen Bereichen des Bankings.

Mehr als 75.000 Mitarbeiter werden in den Abteilungen Investment Banking, Wealth Management, Global Asset Managment, Private-Banking und Corporate Banking beschäftigt. Auch eine Bank dieser Größe bleibt von Blamagen und Spekulationsverlusten nicht verschont: So hatte nach eigenen Angaben ein Händler der UBS im September 2011 ca. 2 Mrd. US-$ Verlust mit ungesicherten Futures verursacht.

17. April 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.