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Konkurrenzanalyse – Was macht der Wettbewerb? Wie reagiere ich darauf?

Sie agieren lieber, als dass Sie reagieren? Gut, wenn Sie diese Aussage für Ihr Unternehmen so bestätigen können. Aber haben Sie Ihren Wettbewerb und dessen Dienstleistungen wirklich beobachtet?

Zieht vielleicht gerade ein bis vor kurzem kleines Unternehmen an Ihnen vorbei und nimmt Ihnen einen Teil Ihres Marktanteils ab? Es wäre doch gut zu wissen, wenn das so ist, oder?

Konkurrenzanalyse ist auch Angebotsanalyse

Deshalb habe ich Ihnen einige Anregungen für die Beobachtung Ihres Wettbewerbs gegeben. Im heutigen Teil geht es um die Angebote, die andere Unternehmen ihren Kunden unterbreiten und wie Sie diese ermitteln und vielleicht selbst einsetzen.

Neue Angebote ausfindig machen

  • Welcher Wettbewerber hat eine eigene Immobilienzeitung, Magazin o.ä.?
  • Welcher Wettbewerber verschickt einen Newsletter?
  • Welcher Wettbewerber hat ein Online-Magazin für Immobilien?

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  • Welche Kundenbindungsangebote werden von den identifizierten Wettbewerbern angeboten?
  • Wird ein open-house-Angebot in Ihrem Markt von anderen Dienstleistern angeboten?
  • Besteht in Ihrem Markt inzwischen ein neuer Standard, der sich schleichend an Ihnen vorbei entwickelt hat?

Dies geschieht häufig über einen längeren Zeitraum. Am Anfang nehmen Sie diese Entwicklungen vielleicht gar nicht wahr.

Beispiel: Wenn Sie bislang keinen Makler-Galgen nutzen, inzwischen in Ihrem eigentlichen Betätigungsfeld aber von einigen Firmen diese Verkaufsschilder direkt am Objekt platziert werden, dann ist es an der Zeit, die eigene Strategie kritisch zu hinterfragen und zumindest einmal einen Eigentümer als Auftraggeber darauf anzusprechen, ob dieser die Aufstellung eines Verkaufsschildes am Objekt wünscht.

Wenn nun diese Angebote schrittweise in Ihrem Umfeld Einzug halten, dann sollten Sie doch einmal darauf reagieren. Oder, noch besser, Sie agieren und entwickeln diese Angebote weiter, indem Sie eine verbesserte Variante einsetzen.

Der neue Firmen-Newsletter, den Sie erstellen und Kunden zum Abonnement auf Ihrer Webseite zur Verfügung stellen, wird von vornherein personalisiert und erhält eine persönliche Anrede.

Ein Newsletter-Programm, das Sie dafür im Internet mieten oder eine Lizenz dafür kaufen können, lässt das zu. Das macht einen anderen Eindruck als der Newsletter ohne Anrede.

Zusätzlich zum E-Mail-Newsletter lassen Sie diesen auch drucken und verteilen alle 8 oder 12 Wochen eine eigene kleine Zeitung an Ihre Kunden und an Interessenten.

Vor allem schöne Bilder erzeugen eine positive Wirkung. Sie können dafür in Bilder-Datenbanken im Internet eine Lizenz kaufen und dürfen diese Fotos dann für eigene Zwecke – meist unbegrenzt – verwenden.

Denken Sie auch an den vermehrten Einsatz von Karten zu Visualisierung Ihrer Angebote. Nicht jede Karte darf lizenzfrei genutzt werden. Verschiedene Anbieter geben aber Lizenzen für kleines Geld ab, so dass Sie sogar Preislagen-Karten von Ihrem Umfeld im Exposé, auf der Webseite oder in Ihrer Hauszeitschrift verwenden können.

Mein Credo ist: Seien Sie Ihrem Wettbewerb eine Nasenspitze voraus und technisch auf dem neuesten Stand, wenn es um die Präsentation geht.

 

2. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sven Johns. Über den Autor

Sven R. Johns ist Rechtsanwalt und war 15 Jahre Bundesgeschäftsführer des Immobilienverband IVD (bis Mitte 2012). Seit fast 20 Jahren ist er zunächst als Rechtsanwalt und dann als Geschäftsführer im Immobiliengeschäft vertraut.