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Nominalzins-Rendite-Unterschied: der wahre Ertrag

Der Nominalzins Rendite Unterschied gibt Auskunft darüber, welcher Gewinn mit einer Geldanlage wirklich möglich ist. Wenn es um Kapitalanlagen geht, ist vor allem anderen erst einmal die Verzinsung interessant.

Viele Anleger aber setzen den Nominalzins, der für die Geldanlage ausgewiesen ist, mit der Rendite gleich. In der Regel liegt die Rendite jedoch immer unterhalb des Zinssatzes. Selbst der Effektivzins kann bei vielen Geldanlagen nicht die tatsächliche Rendite abbilden.

Genauso, wie Nominalzins und Effektivzins verschiedene Aussagen zu einem Finanzprodukt treffen, gibt es auch zwischen Nominalzins und Rendite einen entscheidenden Unterschied. Deshalb ist bei einer Kapitalanlage letztendlich immer die Rendite das letztendliche Bewertungskriterium.

Wie kommt der Nominalzins-Rendite-Unterschied zustande?

Mit dem Nominalzins wird die Höhe der (meist jährlichen) Geldzahlung einer Bank oder eines Wertpapier-Emittenden definiert, die für die Überlassung der Kapitalsumme in einem festgelegten Zeitraum vereinbart wird.


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Die Rendite dagegen beschreibt den tatsächlichen Gewinn, der mit der Kapitalanlage erzielt wird. Denn für das Geldgeschäft werden Kosten fällig wie Gebühren, Nebenkosten oder auch Provisionen.

Der jährliche Ertrag kann nur exakt ausgewiesen werden, wenn von den Einnahmen der Kapitalanlage (die durch die Verzinsung entstehen) auch die Kosten dafür abgezogen werden.

Dieses Ergebnis bildet die Rendite. Die Rendite wird faktisch genau so wie der Gewinn in einem Unternehmen berechnet – es handelt sich also um die verbleibende Summe nach Abzug aller Ausgaben.

Warum der Nominalzins-Rendite-Unterschied oft nicht angezeigt wird

Fast jedes Finanzprodukt spricht konkret von der Höhe des Nominalzinses, aber nur allgemein von der Höhe der Rendite. Der Grund dafür ist leicht nachvollziehbar, weckt doch ein höherer Zinssatz mehr Interesse als eine niedrigere Rendite.

Kein Anbieter stellt bei der Werbung für sein Produkt den Nominalzins Rendite Unterschied heraus. Dass die vereinbarte Zinsleistung etwas kostet, wird erst später behandelt.

Nominalzins-Rendite-Unterschied: bei jeder Geldanlage erfragen

Selbstverständlich geben Finanzberater auch Auskunft über die konkrete Höhe der zu erwartenden Rendite – Sie müssen allerdings explizit danach fragen.

Tun Sie das möglichst schon am Anfang eines Beratungsgespräches, ehe Sie wertvolle Zeit in Informationen zu Zinssätzen investieren, die am Ende möglicherweise weit unter der Rendite liegen.

Geben Sie sich auch nicht mit der Angabe der mittleren Rendite zufrieden. Denn Durchschnittswerte helfen Ihnen höchstens bei der allgemeinen Einschätzung eines Finanzprodukts, nicht jedoch als aktuelle Handlungsempfehlung.

Fazit: Nominalzins-Rendite-Unterschied nicht unterschätzen

Lassen Sie sich bei Finanzangeboten nicht von scheinbar hohen Zinssätzen begeistern. Fragen Sie nach der genauen Rendite.

Insbesondere bei Wertpapieren, bei denen noch Depotkosten oder sonstige Beteiligungen hinzukommen, ist der Nominalzins Rendite Unterschied enorm wichtig.

22. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Daniela Kunath
Von: Daniela Kunath. Über den Autor

Daniela Kunath arbeitet als freie Autorin für verschiedene Projekte. Persönlich interessiert sie sich seit vielen Jahren für den Bereich Finanzen und Investments und gibt dieses Wissen passioniert an interessierte Leser weiter.