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So sichern Sie sich beim Online Banking ab

Immer mehr Menschen haben kein gutes Gefühl beim Online Banking, was eine Studie des Branchenverbands Bitkom belegt. Fast 40 % aller Verbraucher haben Angst vor Betrug beim Online Banking, bei den über 65-jährigen sind es sogar 45 %. 30 % aller Verbraucher verzichten bewusst auf die Nutzung von Online Banking, da ihnen die Risiken zu hoch scheinen – der Bundesverband Deutscher Banken hingegen erklärt das Online Banking als sicher.

Dabei häufen sich die Betrugsfälle. 20 % mehr Online Kriminalität gab es im Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr, die Anzahl der Fälle stieg auf rund 4.100. Eine der häufigsten Methoden ist Phishing.

Das Wort steht für das Fischen nach Passwörtern (passwordfishing) und beschreibt das Vorgehen der Täter. Sie versuchen mit verschiedenen Methoden an die Daten ihrer Kunden zu kommen, um so ihre Konten leerzuräumen. Eine Absicherung beim Online Banking ist daher unumgänglich. Eine sichere TAN-Methode und ein gutes Virenprogramm sind das A und O.

Absicherung beim Online Banking durch die richtige TAN-Methode

Mittlerweile gibt es verschiedene Methoden, die TAN-Nummern für Überweisungen beim Online Banking zu generieren. Lange Zeit wurden Listen mit TAN-Nummern per Post verschickt.


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Der Kunde musste dann nur eine einmalig gültige Nummer dieser Liste zur Bestätigung der Überweisung eingeben. Hinzugekommen sind die mobile TAN auf das Handy und der Chip-TAN-Generator, mit dem über ein kleines Gerät nur in Verbindung mit der Bankkarte eine TAN-Nummer generiert werden kann.

Sobald ein zweites Gerät ins Spiel kommt, über das die TAN generiert wird, wird es für Betrüger schwer, Daten abzugreifen, da sie zwei  Geräte mit schädlicher Software infizieren müssen. Die Nutzer von Online Banking sollten sich bei ihrer Bank erkundigen, was die sicherste TAN-Methode ist. Gerade die Chip-TAN-Methode gilt als sicher, denn ohne Generator oder die Bankkarte haben Betrüger schlechte Chancen.

Gesunder Menschenverstand und ein gutes Anti-Virenprogramm sind wichtig beim Online Banking

Um sich beim Online Banking abzusichern, gibt es aber noch mehr Möglichkeiten. So sollten zunächst grundlegende Faktoren wie ein gutes Virenprogramm vorhanden sein. Wichtig ist, dass ein Virenschutz immer auf dem neuesten Stand gehalten wird, um Schadsoftware zu erkennen.

Gesunder Menschenverstand hilft, nicht auf Phishing-Emails reinzufallen, in denen Kunden um ihre Daten gebeten werden. Banken fragen niemals gleichzeitig Kontodaten und TAN-Nummern per E-Mail ab. Sobald ein Kunde eine derartige Aufforderung in seinem E-Mail-Eingang hat, die von seiner Bank zu kommen scheint, sollte er die Mail ungelesen löschen und bei seiner Bank nachfragen.

Was Online Banking-Kunden tun können

Um sich vor Schäden beim Online Banking abzusichern, sollte zunächst die sicherste TAN-Methode verwendet werden. Ein Chip-TAN-Generator gilt derzeit als die beste Möglichkeit, TAN-Nummern zu verwenden. Allerdings muss bereits im Vorfeld dafür gesorgt werden, dass der Computer von dem aus das Online Banking gesteuert wird, mit einem guten Anti-Virenprogramm gesichert ist.

Durch eine richtig ausgesuchte Versicherung können Sie sich und Ihr Geld auch schützen.

Auf E-Mails von unbekannten Adressen oder auf zweifelhafte Inhalte sollte darüber hinaus nie geantwortet werden – TAN-Nummern sollten niemals preisgegeben werden. Eine weitere Möglichkeit um sich beim Online Banking abzusichern ist eine Versicherung gegen Online-Betrug. Auf diese Weise können sich Kunden entstandene Schäden bis zu einer gewissen Höhe zurückerstatten lassen.

8. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.