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Synergieeffekte: Definition eines wichtigen Begriffs der Ökonomie

Der Begriff Synergie ist griechisch und bedeutet „zusammenwirken“.

In der Ökonomie ist damit meist der Zusammenschluss von Unternehmen gemeint.

Synergieeffekte: Genaue Definition

Als Synergieeffekte können die Auswirkungen bezeichnet werden, die aus dem Zusammenschluss von Unternehmen entstehen. Ob dies zwei oder mehr Unternehmen sind, ist dabei unerheblich.

Meist ist mit Synergieeffekten eine positive Wirkung gemeint, auch wenn der Begriff eigentlich nicht klar konnotiert ist. So können Synergieeffekte positiv, negativ und auch neutral sein.

In ökonomischer Hinsicht sind Synergieeffekte aber durch Wettbewerbsvorteile definiert, die insbesondere durch die Ersparnis von Kosten erreicht werden können.

Die Besonderheit von Synergieeffekten ist die Tatsache, dass die Unternehmen durch ihren Zusammenschluss effizienter arbeiten können, als würden sie alleine wirtschaften.

Vorteile durch Zusammenschluss

Gemeinsam kann durch den positiven Einfluss beziehungsweise durch das Vereinen der Unternehmen und das damit verbundene Ausgleichen von eventuellen Mängeln ein deutlicher Vorteil für beide Unternehmen entstehen.

Durch die gemeinsame Nutzung von Ressourcen oder Vertriebskanälen können beide beziehungsweise alle an der Synergie beteiligten Unternehmen profitieren.

Ein Zusammenschluss von Unternehmen muss dabei nicht in vollem Umfang erfolgen – auch Teilbereiche können zusammengelegt werden oder einfach zusammenarbeiten und so höhere Gewinne durch mehr Effizienz erzielen und erwirtschaften.

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“, so sagte es schon Aristoteles. Dieser Ausspruch ist der leitende Gedanke bei der Synergie von Unternehmen und verdeutlicht die Hoffnung, die in diesen Prozessen stecken.

Synergieeffekte sind nicht nur vorteilhaft

Die Definition von Synergieeffekten bringt allerdings auch Nachteile mit sich. So ist der Zusammenschluss von Unternehmen nicht nur mit Vorteilen verbunden.

Meist werden Synergieeffekte überschätzt und als größer dargestellt, als sie es tatsächlich sind. Häufig gehen positive Synergieeffekte auf Kosten von Arbeitnehmern, so ist es teilweise nur möglich, große positive Effekte auszuweisen, indem Personal entlassen wird.

Positive und negative Synergieeffekte: Beispiele

Positiv auswirken können sich Synergien beispielsweise in der Produktion, durch die Reduzierung von Fixkosten, im Vertrieb, durch die gemeinsame Nutzung von Wegen und Kundendiensteinrichtungen und in Forschung und Entwicklung durch gemeinsame Einrichtungen zu diesen Zwecken.

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Negative Auswirkungen können in der Produktion entstehen, wenn Anlagen nur unzureichend ausgelastet werden. Auch Imageeinbußen können entstehen, ebenso wie Probleme in der Forschung und Entwicklung, falls die Einrichtungen zu diesen Zwecken zu unübersichtlich oder zu groß sind.

Für Unternehmen gilt es stets abzuwägen, ob eine Synergie sinnvoll ist und wenn ja, welche Effekte daraus resultieren können.

10. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.