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Bausparvertrag in der heutigen Zeit – überhaupt noch sinnvoll?

Beim Thema Bausparvertrag treffen wie bei so gut wie jedem anderen Thema auch zwei Kontroversen aufeinander. Zum einen besitzt ein Bauspardarlehen zahlreiche Vorteile und zum anderen ist ein Bausparvertrag auf Grund der Niedrigzinsphase jedoch nicht für jeden geeignet und wird dann als wenig sinnvoll eingestuft.

Die Frage des Sparzweckes klären

Die Frage, ob sich ein Bausparvertrag überhaupt lohnt, hängt in erster Linie davon ab, ob der Sparer überhaupt zu einem späteren Zeitpunkt bauen oder sich eine Immobilie kaufen möchte oder aber mit dem ersparten Geld einen anderen Verwendungszweck nachgeht und sich beispielsweise damit ein Studium finanziert.

Im letztgenannten Fall gibt es bessere Kredit-Alternativen und Anlageformen als einen Bausparvertrag, von denen der Verbraucher profitieren kann. Demnach ist die Absicht, in bestimmte Immobilien zu investieren, ausschlaggebend dafür, ob sich derzeit ein Bausparvertrag lohnt oder eben nicht.

Wenig sinnvoll für zweckungebundene Sparer

Verbraucher, die noch nicht so sehr in der Materie Finanzen, Sparoptionen und Kredite drin stecken, glauben, dass es im Endeffekt gleichgültig ist, ob sie ihr Geld auf einem zinsvergüteten Festgeldkonto anlegen oder aber einen Bausparvertrag nutzen, um Geld anzusparen.


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Doch auf Grund der aktuellen Zinslage bestehen bei diesem Sachverhalt schon beträchtliche Unterschiede, denn Sparer müssen bei einem Bausparvertrag hohe Abschlussgebühren aufbringen, die selbst bei einem guten Guthabenzins äußerst schwer ausgeglichen werden können – und das auch nur nach mehreren Jahren.

Experten meinen, dass bei einem vergleichsweise hohen Guthabenzins von 1,25 Prozent, der Sparer rund 6 Jahre benötigt, damit der Zins die aufgewendeten Abschlussgebühren ausgleicht und der Sparer davon profitiert.

Demnach ist das Bausparen für all jene, die einfach nur sparen wollen und nicht beabsichtigen eine Immobilie zu finanzieren, wenig sinnvoll. Hierfür gibt es weitaus profitablere Sparanlagen. Eine Fondanlage zum Sparen beispielsweise, ist zwar mit einem höheren Risiko verbunden, bietet aber eine weitaus höhere Rendite, sofern es gut läuft.

Bausparen für das große Immobilienprojekt

Ein Bausparvertrag kann jedoch für all jene, die künftig ein Immobilienprojekt realisieren möchten, eine solide Option sein. Denn mit einem Bausparvertrag sind die Sparer nahezu ausgeschlossen von möglichen Schwankungen auf dem Kapitalmarkt und können damit das Risiko minimieren.

Sie erhalten eine sichere Anlageform mit niedrigem Darlehenszins über den Vertragszeitraum, müssen aber gleichzeitig auch niedrige Guthabenzinsen akzeptieren.

Fazit: Generell sollte die Faustregel beim Thema Bausparen in Bezug auf lohnenswert oder nicht dahingehend lauten, dass sich ein Bausparvertrag nur lohnt, wenn auch wirklich ein Immobilie gebaut oder gekauft werden soll.

Ist dies nicht der Fall, gibt es geeignetere Sparalternativen. Einzige Ausnahme: Bei Jugendlichen ist ein Bausparvertrag in der Regel durchaus eine lohnende Option – auch wenn sie nicht bauen wollen.

Denn junge Menschen profitieren unter bestimmten Voraussetzungen von staatlichen Zuschüssen wie beispielsweise die Wohnungsbauprämie.

25. Juli 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Markus Müller
Von: Markus Müller. Über den Autor

Markus Müller ist Experte für Vermögenaufbau und –absicherung und großem Interesse an genereller Finanzthematik.