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Bausparvertrag ist zuteilungsreif: Diese 5 Optionen haben Anleger

Den Hausbau finanzieren oder einfach bloß Geld anlegen? Mit einem Bausparvertrag ist beides möglich. Er wird vom Anleger bei einer Bausparkasse abgeschlossen und steuerlich gefördert.

Der Tarif, zu dem ein Bausparvertrag abgeschlossen wird, entscheidet über Zinsen, Anspar- und Tilgungszeit, Abschlussgebühr, Tilgungsbeträge und Mindestguthaben bei der Zuteilung. Im Schnitt läuft ein Bausparvertrag 18 bis 20 Jahre, wovon etwa 8 Jahre angespart wird.

Bei einem Bausparvertrag gibt es verschiedene Phasen, die unterschiedlich lange dauern und verschiedene Zwecke haben. So wird zunächst angespart bis der Bausparvertrag zuteilungsreif ist und dann kann mit dem angesparten Guthaben ein Hausbau-Kredit zu guten Konditionen aufgenommen werden. Der gesamte Betrag wird im Vorfeld festgelegt – das Verhältnis zwischen Guthaben und Darlehen kann flexibel vereinbart werden.


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Unter diesen Kriterien ist ein Bausparvertrag zuteilungsreif

Endet die Ansparphase, ist der Bausparvertrag in der Regel zuteilungsreif. Bausparkassen dürfen ihren Kunden keine Versprechungen über den Zeitpunkt der Zuteilung machen. Dieser hängt nämlich nicht nur vom Erreichen des Mindestsparguthabens ab, sondern auch von der Bewertungszahl des Vertrags.

So begutachten die Bausparkassen nämlich zu einem festen monatlichen Stichtag alle Verträge und entscheiden erst auf Basis dessen, welcher Bausparvertrag zuteilungsreif ist. Im Anschluss daran werden die Anleger benachrichtigt.

5 Möglichkeiten, wenn der Bausparvertrag zuteilungsreif ist

Die Zuteilung bei einem Bausparvertrag ist die Phase zwischen der Anspar- und der Darlehensphase. In dieser Phase wird entschieden, was mit dem Bausparvertrag passieren soll. Die Möglichkeiten wenn ein Bausparvertrag zuteilungsreif ist, sind vielfältig.

1. Anleger können die Zuteilung annehmen und das Bauspardarlehen beantragen. Sie erhalten dann ihr Guthaben plus Zinsen und das Darlehen und können nun beginnen das Darlehen zu tilgen.

2. Die Zuteilung kann verschoben werden. Anleger können dann das Guthaben und das Darlehen zu einem späteren Zeitpunkt in Anspruch nehmen, was allerdings nur auf Antrag funktioniert.

3. Anleger können die Zuteilung annehmen und sich ihr Guthaben plus Zinsen ausbezahlen lassen. Das Darlehen kann bis zu einem Jahr danach ausbezahlt werden.

4. Anleger haben sich gegen den Bau oder die Modernisierung eines Hauses entschieden und verzichten auf die Zuteilung und das Bauspardarlehen. Sie erhalten ihr Sparguthaben plus Zinsen und eventuell noch einen Bonuszins (je nach Vertrag) und können über das Geld nun frei verfügen.

5. Die Zuteilung kann zunächst abgelehnt werden, woraufhin die Bausparsumme des Vertrag erhöht werden kann und Anleger so weiter sparen. Dies kann sich positiv auf die Konditionen des Darlehens auswirken, da das verfügbare Kapital höher sein wird als geplant.

26. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.