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Bausparvertrag: Nutzen Sie diese staatliche Förderung + Checkliste

Vorteilhaft für Sie ist der Abschluss eines Bausparvertrags in diesem Zusammenhang auch mit Blick auf die gewährte Wohnungsbauprämie von 10% auf jährliche Einzahlungen in Höhe von maximal 512 Euro für Ledige und 1.024 Euro für Verheiratete.

Dies entspricht monatlichen prämienbegünstigten Einzahlungen von 43 Euro bei Ledigen und 86 Euro bei Verheirateten.

Wenn Sie davon ausgehen, dass der monatliche Bausparbeitrag beispielsweise 4 Euro pro 1.000 Euro Bausparsumme ausmacht, reicht es bereits aus, einen Vertrag über eine Summe von knapp 11.000 Euro abzuschließen, um diesen Vorteil voll auszuschöpfen.

Bis zu 480 Euro im Jahr oder 40 Euro im Monat können Sie als Arbeitnehmer darüber hinaus „vermögenswirksam“ auf Ihrem Bausparkonto anlegen, wovon Ihr Arbeitgeber je nach Tarifvertrag meistens einen Teil übernimmt. Den Rest können Sie bis zu dieser Höhe selbst hinzugeben.

Auch darauf gewährt Ihnen der Staat eine Prämie in Höhe von 10%, die so genannte Arbeitnehmersparzulage. Auch diese Prämie kommt Ihnen direkt bei der Finanzierung zugute. Aus beiden Sparformen ergeben sich nach Ablauf der 7jährigen Bindungsfrist einschließlich der erhaltenen Förderung folgende Guthaben:

8.245 Euro (ledig)


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12.515 Euro (verheiratet, 1 Arbeitnehmer) 16.490 Euro (verheiratet, 2 Arbeitnehmer)

Wenn Sie Ihr Objekt mit Bausparverträgen finanzieren wollen, müssen Sie aber auch daran denken, dass die Tilgungsdauer in aller Regel deutlich unter der für normale Hypothekendarlehen liegt. Dadurch ist der Tilgungsbetrag und damit Ihre monatliche Belastung vergleichsweise hoch.

Warum sich Bausparen für vermietete Immobilien für Sie nicht lohnt

Bauspardarlehen zur Finanzierung von vermieteten Immobilien zu verwenden, ist dagegen in aller Regel nicht vorteilhaft. Das hängt damit zusammen, dass Sie in diesem Fall die zu zahlenden Kreditzinsen als Werbungskosten steuerlich geltend machen.

Je geringer also der zu zahlende Zins ist und je schneller die Tilgung Ihres Darlehens erfolgt, desto eher werden Sie bei der Vermietung und Verpachtung Ihrer Immobilie „schwarze Zahlen“schreiben und dafür steuerlich zur Kasse gebeten werden.

So nutzen Sie Ihren Bausparvertrag als reinen Sparvertrag

Wenn Sie auf keinen Fall die Absicht haben, ein Haus zu bauen, zu kaufen oder zu modernisieren, kann Ihnen ein Bausparvertrag als reiner Sparvertrag dennoch Vorteile bringen. Das wäre dann der Fall, wenn Ihr Einkommen die für die Gewährung der verschiedenen staatlichen Vergünstigungen (Bausparprämie, Arbeitnehmersparzulage) geltenden, auf Seite 005/006 aufgeführten Grenzen nicht überschreitet.

Auf diese Weise können Sie die mit dem Bausparen verbundenen Prämien als Erhöhung Ihrer Rendite betrachten.

Fast alle Bausparkassen bieten solche Sparvarianten an, bei denen von vornherein klar ist, dass Sie nach Ablauf der Sparzeit von mindestens 7 Jahren kein Darlehen in Anspruch nehmen wollen. Die Renditen lagen vor Jahren dabei vielfach über 6%, haben sich inzwischen aber auf unter 5% zurückgebildet.

Checkliste: Wie Sie sich als Bausparer oder Anleger richtig entscheiden

  • Wenn Sie keine konkreten Absichten haben, Wohnungseigentum zu errichten oder zu kaufen, sollten Sie prüfen, ob die Rendite aus Guthabenzins, Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage im Vergleich zu der aus anderen Anlageformen attraktiv genug ist. Sie sollten deshalb keinen Bausparvertrag abschließen, wenn Sie keine Förderung erhalten.
  • Wenn Sie noch nicht genau wissen, ob Sie einmal bauen oder Wohnungseigentum erwerben wollen, gilt: Falls Sie die staatliche Bausparförderung nutzen können, schließen Sie einen Bausparvertrag mit Optionstarif ab. Dann können Sie am Ende der Sparzeit immer noch entscheiden, ob Sie die Hochzinsvariante bei Verzicht auf das Bauspardarlehen oder die Tiefzinsvariante bei Inanspruchnahme des zinsgünstigeren Bauspardarlehens bevorzugen wollen.
  • Wenn Sie konkrete Absichten haben, kurz oder mittelfristig zu bauen, zu kaufen oder zu modernisieren: Wählen Sie einen Tarif, der Ihnen in der Ansparphase einen niedrigen Guthabenzins und in der Kreditphase einen geringen Darlehenszins beschert, und vergleichen Sie die Angebote hinsichtlich der Zuteilungszeiten miteinander.
  • Machen Sie sich dabei klar, dass es nur in Ausnahmefällen sinnvoll ist, Ihr Objekt vollständig über Bausparverträge zu finanzieren. Am besten ist immer noch eine Mischfinanzierung aus je 1/3 Eigenkapital, Hypotheken und Bauspardarlehen.

1. Juni 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.