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Bundesschatzbriefe: Zinsen und wichtige Unterschiede

Der Bund bietet nicht nur Staatsanleihen für den privaten Anleger an.

Auch andere Wertpapiere sind verfügbar wie zum Beispiel Bundesschatzbriefe.

Bundesschatzbriefe: Sicher, aber unrentabel?

Bundeswertpapiere gelten als besonders sichere Anlageform. Sie dienen dem Bund zur Finanzierung von Defiziten im Bundeshaushalt. Dabei werden sie über das Steueraufkommen besichert und gelten sogar als mündelsicher.

Das heißt, dass Bundeswertpapiere auch zur Geldanlage der Vermögenswerte eines Mündels durch den Vormund, Pfleger oder Betreuer genutzt werden können.

Für den Verbraucher bedeutet dies vor allem, dass kein Risiko besteht, dass ihm bei einer Investition in Bundeswertpapiere Verluste entstehen.

Gegenüber anderen Anlagemöglichkeiten halten sich die Renditemöglichkeiten der Bundeswertpapiere allerdings in Grenzen.

Als Anleger müssen Sie entscheiden, wie viel Ihnen diese Sicherheit wert ist.

Bundeswertpapiere eignen sich zum Beispiel zur persönlichen Altersvorsorge oder für Verbraucher, die keine Verluste ausgleichen können oder wollen.

Mehr dazu: Geld anlegen für die Rente: So funktioniert die eigenständige Vorsorge

Laufzeiten und Unterschiede

Bundesschatzbriefe sind festverzinsliche Wertpapiere des Bundes, die nicht in den Börsenhandel gegeben werden.


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Während früher der Erwerb kostenfrei bei allen Geldinstituten und den Landeszentralbanken möglich war, wird heute der Vertrieb über die Deutsche Finanzagentur abgewickelt.

Neben dem weiter angebotenen, aber nicht mehr generell kostenfreien Erwerb bei Geldinstituten können die Wertpapiere heute auch mittels des so genannten Überweisungsverfahrens erworben werden.

Der Mindestüberweisungsbetrag hierbei beträgt 52 Euro, während der Mindestnennwert bei 50 Euro liegt.

Die Zinssätze der Papiere steigen über die Laufzeit an. Bundesschatzbriefe wurden 1969 zur Vermögensbildung breiter Bevölkerungsschichten geschaffen.

Dabei gilt es zu beachten, dass zwei verschiedene Typen von Bundesschatzbriefen existieren, nämlich Typ A und Typ B.

Typ A besitzt eine Laufzeit von ungefähr sechs Jahren.

Bei diesem Typ werden die Zinsen am Ende jeden Jahres ausgezahlt und sind zum Zeitpunkt der Zinszahlung steuerpflichtig.

Auf Wunsch kann auch die Wiederanlage der Zinsen in neue Bundesschatzbriefe vereinbart werden.

Bundesschatzbriefe des Typs B laufen etwa sieben Jahre.

Deren Zinsen werden komplett am Ende der gesamten Laufzeit ausgezahlt und zwar zusammen mit der Rückzahlung des Anlagebetrags.

Zu diesem Zeitpunkt ist dann der gesamte Betrag der Zinsen steuerpflichtig.

Bundesschatzbriefe: Zinsen und Versteuerung

Laut der Kronenberg-Rendite-Studie lagen die Renditen von Bundesschatzbrief-Sparplänen in der Vergangenheit in etwa auf dem Niveau von Rentenfonds, die in deutschen verzinslichen Wertpapieren anlegen.

Da es bei letzteren jedoch börsenabhängige Wertschwankungen gibt, liegt die Rendite je nach Börsenlage mal etwas besser als bei Bundesschatzbriefen und mal eben etwas schlechter.

Im Durchschnitt einer Vielzahl langfristiger Betrachtungs-Zeiträume, wie zum Beispiel 25-Jahres-Perioden, sind sie etwa gleichauf.

Außerdem sollten Sie auf die Bundesschatzbriefe-Zinsen achten. Diese steigen nämlich progressiv, das bedeutet in den Anfangsjahren werden weniger Zinsen gezahlt als am Ende.

Dies soll Anreize schaffen, die Bundesschatzbriefe bis zum Ende der Laufzeit zu halten.

Die Zinsen müssen, wenn der Freibetrag ausgeschöpft ist, voll versteuert werden.

Seit Januar 2009 unterliegen sie allerdings nicht mehr der Kapitalertragsteuer, sondern der Abgeltungssteuer.

Mehr zum Thema: Bundesschatzbriefe auf einen Blick

7. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.