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Entnahmeplan: Auch möglich mit ETFs

Mittlerweile sind Fonds-Entnahmepläne als Alternative zu Sofortrenten sehr bekannt. Ein Fonds-Entnahmeplan ist vor allem für diejenigen geeignet, die ihre Rente aufstocken möchten.

Durch ihre Flexibilität gewinnen Fonds-Entnahmepläne immer mehr an Beliebtheit. Die Art der Fonds, in die der Anleger investieren möchte, kann er selbst auswählen. Neben Aktien-, Renten- oder Immobilienfonds kann man auch in ETFs investieren.

Das Wichtigste über Fonds-Entnahmepläne

Bei einem Fonds-Entnahmeplan legt man einen gewählten Einmalbetrag in einen oder mehrere Fonds an. Aus diesem Kapital und der Rendite, die die Fonds erwirtschaften, wird monatlich ein Betrag in bestimmter Höhe ausgezahlt. Diese Variante nennt man Entnahmeplan mit Kapitalverzehr. Nach einer bestimmten Laufzeit ist das Kapital dann aufgebraucht.


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Man kann einen Entnahmeplan aber auch mit Kapitalerhalt führen. Wenn die Fonds genügend Rendite abwerfen, bleibt das Kapital bei dieser Variante unberührt. Man spricht dann auch von einer „ewigen Rente“. Grundsätzlich ist ein Fonds-Entnahmeplan nur für Anleger geeignet, die das Geld, das sie in die Fonds investieren möchten, sozusagen übrig haben.

Fonds-Entnahmepläne sind wegen ihrem Risikofaktor nicht dafür geeignet, den grundsätzlichen Lebensunterhalt zu sichern, sondern nur dafür sinnvoll, sich eine Zusatzrente zu erwirtschaften.

Entnahmeplan mit ETF

Neben verschiedenen anderen Fonds kann bei einem Entnahmeplan auch in ETFs investiert werden. Exchange Traded Funds oder kurz ETFs sind Investmentfonds, die direkt über die Börse ge- und verkauft werden können. Da sie als börsennotierte Fonds einen bestimmten Index abbilden ist gewährleistet, dass sich die Performance des Fonds immer parallel zum Index entwickelt.

Eines der wichtigsten Argumente für den Erwerb von ETFs sind die vergleichsweise geringen Kosten für den Anleger. Einen Index passiv nachzubilden kostet die Fondsgesellschaft deutlich weniger als ein aktives Fondsmanagement. Dadurch sind die laufenden Verwaltungsgebühren für ETFs meistens wesentlich geringer.

Obwohl durch den Erwerb über die Börse direkte und indirekte Kosten entstehen, wie zum Beispiel die Orderprovision und Maklercourtage, sind diese meistens immer noch billiger als die Ausgabeaufschläge klassischer Investmentfonds. Diese Ausgabeaufschläge können nämlich bis zu 5% des eingezahlten Kapitals ausmachen.

Auch die jährliche Verwaltungsgebühr der ETFs liegt mit 0,5 % weit unter dem Durchschnitt. Ein weiterer Vorteil von ETFs ist, dass ihr Inventarwert sehr häufig festgestellt wird.

Bei traditionellen Fonds wird dieser nur einmal pro Tag ermittelt. Liquide ETFs dagegen werden wie Aktien fortlaufend gehandelt. Dadurch ist ein Ein- und Ausstieg jederzeit, also auch mehrmals täglich, möglich. Insgesamt sind ETFs eine gute Alternative zu anderen Fonds, da der Anleger oft erhebliche Kosten einsparen kann.

Damit eignen sie sich auch für Entnahmepläne. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass das Kapital bei einem Fonds-Entnahmeplan immer auf mehrere Fonds verteilt werden sollte.

20. Dezember 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.