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Fallende Kurse an der Börse: So sichern Sie Ihre Gewinne

Kursrückschläge, ob in kurz- oder längerfristigen Abwärtsbewegungen (Baisse), gehören ebenso zum Leben an der Börse wie steigende Kurse.

Niemand ist davor gefeit. Das haben die vergangenen Jahre schmerzlich gezeigt. Niemand kann Börsencrashs wie in 2009 für die Zukunft ausschließen.

Sie können sich jedoch auf Kursrückschläge gezielt vorbereiten, schnell reagieren und mit den passenden Optionsscheinen und Hebelzertifikaten auch dann Geld verdienen.

Fallende Kurse an der Börse verlieren für Sie ihren Schrecken

Der Finanzmarkt bietet Ihnen dazu zwei Instrumente: die Verkaufs-Optionsscheine (auch „Put“ genannt) und die neuen „Short-Zertifikate“ (auch „Bear-Zertifikate“ genannt).

Mehr dazu: Optionen und Optionsscheine: Eine Übersicht

Ein Besonderheit dieser beiden Anlageformen liegt in deren Hebelwirkung. Dadurch können Sie schon mit überschaubaren Beträgen erhebliche Gewinnchancen nutzen oder Ihre Aktienpositionen absichern.

Mehr dazu: So funktionieren Hebelzertifikate und Optionsscheine

Beispiel: Wenn Sie für 2.000 Euro einen Optionsschein oder ein Zertifikat mit einer Hebelwirkung von 5 kaufen, erreichen Sie damit den gleichen Effekt wie beim Kauf einer Aktie zum Betrag von 10.000 Euro.


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Am Markt werden solche Papiere (auch Derivate genannt) angeboten mit Hebeln von 2 bis weit über 50. Je höher der Hebel, desto höher auch das Risiko.

Aus Gründen des Kapitalschutzes empfiehlt sich bei Derivaten grundsätzlich nur der Einsatz der Anlagebeträge, deren Verlust Sie verkraften können.

Ein Totalverlust ist bei dieser Anlageart nie ausgeschlossen – außer mit sehr disziplinierten Stop-Loss-Strategien.

Die Sicherheitsregeln für Optionsscheine

Beachten Sie die nachfolgenden 2 wesentlichen Sicherheitsregeln.

Es ist am sichersten,

  • nur jeweils einen geringen Betrag in einen einzelnen Optionsschein zu investieren
  • strenge Sicherheitslimits (Stop loss) einzuhalten und nur in solchen Situationen auf diese Scheine zu setzen, in denen die Wahrscheinlichkeit, damit in die Gewinnzone zu kommen, wenigstens 3 zu 1 steht.

Kalkulations-Beispiel: Spekulation auf DAX-Einbruch ist aufgegangen: +98%

Denken Sie doch nur an den Kurseinbruch Anfang 2003 zurück: Der DAX startete mit 3.100 Punkten ins Jahr und stürzte bis in die ersten Märzwochen um 30% auf 2.200 Punkte ab.

Wer angesichts drohender Krisen sein Depot zum Beispiel mit dem Put-Optionsschein auf den DAX (WKN 643056) abgesichert hatte, konnte in den rund 10 Wochen 98% gewinnen (siehe Kasten: „Gewinnrechnung: Put-Optionsscheine bei fallenden Kursen“).

Auch wenn Sie beim Kauf nicht den höchsten oder beim Verkauf nicht den niedrigsten DAX-Stand erwischt hätten, eine 2- stellige Performance war Ihnen in diesem Einbruch möglich.

Gewinnrechnung: Put-Optionsscheine bei fallenden Kursen

Beispiel: Put-Optionsschein auf den DAX WKN: 643056 Basis: 3.400 DAX-Stand: 3.105 Aufgeld: 10% Omega (Hebel): 3,3 Laufzeit: 29.12.2003 Bezugsverhältnis: 1 : 100 Kurs am 2.1.2003: 6,00 Euro Kurs am 12.3.2003: 11,90 Euro Gewinn: 5,90 Euro, also 98%

Am 2. Januar 2003 kostete Ihr Optionsschein auf den DAX 6 Euro bei einem DAX-Stand von 3.105 Punkten.

Der Basispreis dieses Scheins lag bei 3.400 Punkten, das Bezugsverhältnis 1:100 besagte, dass Sie mit 100 Optionsscheinen das Recht hatten, den Gegenwert des DAX (umgerechnet in 1 Euro je 1 DAX-Punkt) bis zum Ende der Laufzeit jederzeit an den Emittenten zu verkaufen.

Aus diesen Eckdaten ermitteln Sie die Kennziffern des Scheins, deren Veränderungen Sie während Ihres Engagements laufend beobachten sollten.

Optionsschein „im Geld“: Der innere Wert ist mit 2,95 Euro schon positiv

Der ausgewählte Schein räumt das Recht ein, den am Kauftag bei 3.105 Punkten stehenden Index zum selben Zeitpunkt für 3.400 wieder zu verkaufen.

Da der Index also unter diesem Preis lag, besaß der Schein einen rein rechnerischen inneren Wert von 2,95 Euro.

22. Juni 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.