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Family Offices für Ihre Immobilien Investments

Sicher haben Sie schon davon gehört, dass die Vermögen der Reichsten Bürger unseres Landes, den im Bankenumfeld High Net Worth Individuals (HNWI) genannten Personen, von internationalen Stiftungen und Pensionskassen nicht mehr von den normalen Geschäftsbanken verwaltet wird sondern von Family Offices.

Ein HNWI ist eine Person, die mehr als 500.000 Euro im Jahr verdient und/oder ein Vermögen von mehr als 1.000.000 Euro ohne selbstgenutztes Wohneigentum besitzt, der klassische Millionär also.

Familien oder Personen die über ein Vermögen von mindestens 20 Millionen Euro verfügen oder ein frei verfügbares Einkommen von 15 Millionen Euro haben, werden als Ultra High Net Worth Individuals (UHNWI) bezeichnet. Davon gibt es weltweit übrigens 80.000 Personen.

Der Aufgabe eines Family Offices liegt in der Vermögensverwaltung vorrangig von Aktien, Wertpapieren und sonstigen Wertgegenständen.

In erstaunlich geringem Umfang verwalten diese Family Offices auch die Investment Immobilien eines HNWI, Studien zufolge etwa mit einem Anteil von lediglich 18%, dabei vorrangig Gewerbeimmobilien oder Derivate hiervon.


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In Deutschland gibt es einige wenige Unternehmen, die sich dem privaten Immobilien Asset Management dieses Personenkreises widmen.

Geht es dabei um das Immobilienvermögen eines UHNWI wird meist ein Single-Family-Office installiert. Das bedeutet, es gibt eine eigene Organisationseinheit, die sich ausschließlich um das Vermögen dieser Person bzw. seiner Familie kümmert.

Bei kleineren Vermögen übernehmen das die Multi-Family-Offices als Dienstleister.

Der Schwerpunkt liegt in der nachhaltigen Bewirtschaftung des Immobilienbestandes.

Darüber hinaus arbeitet der Vermögensverwalter im privaten Immobilien Asset Management  mit Steuerberatern und Anwälten zusammen um ein Immobilienvermögen auch strategisch richtig aufzustellen oder bedient sich einem breiten Netzwerk von Maklern und Verwertern zum Zwecke der Portfolioerweiterung.

Nach außen agiert ein Family Office als Eigentümervertreter. Im Innenverhältnis werden wichtige Entscheidungen zur Entscheidungsreife aufbereitet und dem Familienrat vorgelegt, bevor sie dann wieder vom Family Office ausgeführt werden.

Interessant sind dabei die Anlagestrategien, die vorrangig eingesetzt werden. Grundsätzlich verfolgen Family Offices ausgesprochen konservative Strategien und Investment-Vehikel. Renditeerwartungen liegen im oberen einstelligen bzw. unteren zweistelligen Bereich.

Auf Hebelstrategien an Finanzmärkten oder Finanzierungshebel bei Immobilien wird weitgehend verzichtet. Immobilien werden nicht finanziert sondern aus den anderen Einkommensquellen direkt bezahlt.

Dies gilt vor allem für Vermögen die über mehrere Generationen aufgebaut wurden.

Handelt es sich hingegen um Vermögen, die innerhalb einer Generation aufgebaut wurden, gibt es eine deutlich höhere Bereitschaft zu riskanteren Strategien.

Mein Tipp: Privates Immobilien Asset Management nimmt Ihnen die Arbeit ab und verschafft Ihnen Zeit. Überlegen Sie einfach einmal was eine Stunde Ihrer Zeit wert ist und rechnen sich aus, was Sie die Zeit, die Sie im Jahr auf Ihre Immobilien Investments verwenden kostet. Jenseits von 180 Euro/Stunde sollten Sie sich überlegen zu delegieren.

26. September 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Dominik Eller
Von: Dominik Eller.